Kategorie: 'Allgemein/ Lifestyle Magazin'
Von wegen Grillen ist reine Männersache! Experten verraten, wie man die schlimmsten Grillsünden vermeidet und im Nullkommanix vom Anfänger zum Grillmeister wird.
Die Zeiten, in denen nur Würstchen und Steaks auf den Grill kamen – serviert in einem Meer von Ketchup und Mayonnaise und fettigem Kartoffelsalat – sind, so Studiogast Christian Claus, endgültig vorbei. Der Trend geht weg von riesigen Fleischportionen, hin zu kleinen Spießen und interessanten Kombinationen von gesundem Fleisch und klassischen Antipasti, wie Zucchini, Auberginen und Paprika. Auch Kartoffeln und frisches Obst, wie Äpfel, Bananen, Ananas und Pfirsiche, machen sich wunderbar auf dem Grill und können ganz bequem nebenher zubereitet werden. Dann noch der richtige Dipp dazu – und Ihre Grillparty wird zum Geschmackserlebnis der besonderen Art. Und noch ein Vorteil: Modernes Grillen ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund!
Worauf sollte man beim Kauf eines Grills achten?
Gasgrill: Sie werden mit Flüssiggas, zum Beispiel Butan- oder Propangas betrieben. Statt mit Glut werden diese Grills von Gasbrennern angeheizt, die Lava-, Keramiksteine oder ein Metallsystem erhitzen. Gasgrills sind im Prinzip so einfach zu bedienen wie ein Küchenherd und müssen auch nur kurz vorgeheizt werden.
Vorteile: Ein Gasgrill ist einfacher zu reinigen als ein Holzkohlegrill, da er einfach ausgebrannt wird und keine Aschereste entfernt werden müssen. Gasgrills haben nur eine kurze Vorheizzeit, ähnlich wie ein Backofen. Die gewünschte Temperatur ist stufenlos regulierbar, ein Thermometer zeigt die exakte Temperatur an. Gasgrills mit einem Metallsystem können ohne Rauch und Qualm grillen.
Nachteile: Standgas-Grills sind recht sperrig, schwer und entsprechend umständlich zu transportieren, zumal immer eine 5 oder 11 kg Gasflasche mitgenommen werden muss. Sie sind deshalb nur für den stationären Betrieb auf Balkon oder Terrasse geeignet. Kleine, mobile, mit Einwegkartuschen betriebene Grills können jedoch problemlos zum Camping, Picknick oder an den Strand mitgenommen werden.
Grilltyp: Gasgrills sind besonders für “Gourmetgriller” geeignet, da sich auch Nachtische oder Fischgerichte gut zubereiten lassen. Die präzise, mit einem Thermometer kontrollierbare Temperaturregelung ermöglicht es auch Laien, Fleisch und Fisch problemlos auf den Punkt zu grillen.
Preis: ab circa 150 Euro, zum Beispiel Standgas-Grills von Camping Gaz, Weber oder Sterling, mobile Gasgrills von Camping Gaz, Cadac oder Weber.
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07. Mai 2008
Ein schickes Restaurant, vielleicht steht ein Geschäftsessen an - es geht also um mehr als nur das gute Essen. Nur wie schafft man es, nicht in all die lauernden Benimm-Fettnäpfchen zu treten?
Der deutsche Schriftsteller Freiherr von Knigge hat sein Buch über den richtigen Umgang mit Menschen schon vor über 200 Jahren geschrieben. Eigentlich war es eher ein Sittengemälde seiner Zeit, trotzdem gilt es bis heute als DIE Anstandsfibel! Ob beim Restaurantbesuch, bei der Auslandsreise, oder dem Fest zu Hause - gewandtes und sicheres Auftreten erleichtert das alltägliche Miteinander. Es gilt:
- Handy am Esstisch? - Stecken lassen! Das gäbe nämlich die Benimm-Note 6!!!
- In eine andere Richtung zu sehen, während jemand mit Ihnen spricht, sollten Sie auch vermeiden! Aufmerksamkeit ist eines der größten Komplimente, die Sie einer anderen Person machen können. Zeigen Sie daher durch Blickkontakt Interesse!
- Ein schlaffer Händedruck vermittelt den Eindruck, dass Sie unsicher und nicht von sich selbst überzeugt sind. Deshalb sollten Sie Ihrem Gegenüber fest die Hand geben. Dies drückt Selbstvertrauen, Herzlichkeit, Offenheit und Aufrichtigkeit aus. Aber VORSICHT: Zerquetschen Sie nicht die Hand Ihres Gegenübers! Dies ist nicht nur ein Zeichen von Dominanz und Unsensibilität, sondern macht auch unbeliebt.
- In den meisten gesellschaftlichen Räumlichkeiten herrscht mittlerweile Rauchverbot. Daran sollten Sie sich auch halten! Sogar wenn Zigaretten erlaubt sind, Zigarren sind es meist nicht. Und niemals auf den Boden aschen!
- Gläser mit Stiel sollten Sie auch an diesem anfassen. Es ist stillos, Wein-, Sekt- oder Cocktailgläser am Kelch zu packen. Haben Gläser keinen Stiel, halten Sie diese in der linken Hand. Sie vermeiden dadurch, dass Ihr Gegenüber bei der Begrüßung eine kalte, klamme Hand schütteln muss!
- Jeder Mensch hat eine Intimzone um sich herum (ca. 50 cm), die auch eingehalten werden sollte. Keiner mag es, wenn ein anderer diese Grenze übertritt, ohne dazu vorher eingeladen worden zu sein.
- So lange Ihr Gesprächspartner nicht ein alter Freund von Ihnen ist, ist das Handreichen bei Begrüßung und Verabschiedung die einzige Berührung, die angemessen ist! Berühren Sie Ihr Gegenüber sonst nicht ohne Erlaubnis. Sie denken vielleicht, dass Ihre Geste unschuldig ist, aber andere können sie als anzüglich sehen.
- Fallen Sie Ihrem Gegenüber nicht ins Wort. Lassen Sie ihn ausreden, bevor Sie antworten. So erscheinen Sie höflich, und auch er kann Ihnen dann besser zuhören. Denn Zuhören ist das Geheimnis guter Kommunikation!
- Auch sollte man seinen Besuch nicht einfach im Flur stehen lassen, sondern sich um ihn bemühen, die Garderobe abnehmen und ihn in die Räumlichkeiten hinein führen. Solches Benehmen gilt nicht als antiquiert und unangemessen, sondern zeugt von guter Erziehung und erleichtert dem anderen den ersten Schritt in einer ungewohnten Umgebung. Also: Gutes Benehmen beginnt schon an der Tür!
- Wer in gehobenen Restaurants bestehen will, oder bei Karriere fördernden Geschäftsessen, kann gar nicht früh genug anfangen mit dem Knigge: Darf man nun an den Knochen knabbern, oder nicht? Gerade in geschäftlicher Gesellschaft heißt es daher manchmal, lieber das Kind in uns niederringen und auf seine Marotten verzichten. Also lieber nur zuhause an den Knochen knabbern und sich in Punkto Tischmanieren an den Mitmenschen orientieren.
Zudem gibt es Benimm-Kurse, die einen auf solch ungewohnte Situationen gezielt vorbereiten. Und neuerdings gibt es Knigge-Kurse auch schon im Grundschulalter. Kinder lernen hier Dinge, mit denen sie im Leben durchkommen! Auch wenn es für sie zunächst ungewohnt ist, lohnt es sich. Und hinterher können die Kinder ihren Eltern zeigen, wie es geht. Zum Beispiel: Die korrekte Spaghettiwickeltechnik!! Und letztendlich bei gutem Benehmen unverzichtbar: Auf den Ton kommt es an - das war schon immer so! Na dann: Küss die Hand, Madame!
Autorin: Catherina Gilles
30. April 2008
Die Tage des alten Kofferradios sind gezählt! In Zukunft erledigen neuartige Internetradios den Job. Die sehen zwar wie ganz normale Empfangsgeräte aus, können aber weltweit auf unzählige Sendestationen zugreifen - und noch viel mehr.
Video killed the Radio Star? Von wegen. Während in verschiedenen Gremien über die Zukunft des digitalen Radios gestritten wird - ursprünglich wollte man die analogen Rundfunkempfänger 2010 in Rente schicken - hat der digitale Hörfunk seine Zuhörer längst auf anderen Wegen erreicht. DSL macht es möglich und an die Bequemlichkeit des häuslichen WLANs hat man sich längst gewöhnt: Die perfekte Umgebung, um das alte UKW-Radio gegen ein Internetradio auszutauschen.
Insgesamt bewerben sich zwölf Kandidaten. Die Hälfte kommt im Kofferradio-Look der Fünfziger, den Artur Braun mit seinem Klassiker SK1 entscheidend prägte: Albrechts DR 315, IPdio und IPdio mini von dnt, der Quattro MKII des dänischen HiFi-Spezialisten tangent und Terratecs iRadio for iPod. Eher an einen größeren Radiowecker erinnern der Starry7 von DMTech, Freecoms MusicPal, der Alto von Oxx Digital und Revos futuristisch anmutender blik Wi-Fi. Der ebenfalls von Revo stammende Pico Wi-Fi erinnert an die kleinen UKW-Empfänger des Herstellers Tivoli Audio, der vor einigen Jahren mit der Einführung des Modells PAL eine kleine Radiorenaissance auslöste.
Neun Kandidaten nutzen für die Verwaltung der Internetradiosender den britischen Dienst Reciva.com. Das Unternehmen hat ein Referenzdesign im Angebot, das sich von den Herstellern leicht zum Internetradio vervollständigen lässt. Das sogenannte Barracuda-Board sorgt für Empfang und die Dekodierung der Internetradio-Sender und hat bereits die Logik für die Ansteuerung von Display und Bedienelementen an Bord. Die Hersteller müssen sich lediglich um Verstärker, Netzwerk-Modul, Lautsprecher und ein schickes Gehäuse kümmern. Albrechts DR 315 nutzt als einziger Kandidat als Kernkomponente das Venice-Modul von Reciva-Konkurrent Frontier Silicon. Auch hier sorgt der Anbieter für die Verwaltung der Internetradiostationen über eine eigene Website.
Neben dem direkten Internetzugriff über den DSL-Router lassen sich die Testkandidaten auch als Audio-Streaming-Client im Heimnetz einsetzen. Dabei greifen sie auf im Netz befindliche UPnP-AV-Server und/oder Windows-Freigaben zu.
Wegen der meist nur zweizeiligen Displays ist die Navigation in der hauseigenen MP3-Sammlung allerdings wenig komfortabel. Einzige Ausnahmen sind Freecoms MusicPal und Terratecs iRadio for iPod, die ein wenig mehr Pixel auf ihre grafikfähigen Displays zaubern.
Bei sechs Geräten kann man beliebige Soundquellen analog per Klinkenstecker einschleifen - sie lassen sich also als Verstärker für CD- oder MP3-Spieler nutzen. Terratecs iRadio for iPod hat an der Geräteoberseite ein Dock für Apples Musikspieler. DMTechs Starry7 und Terratecs iRadio sind die einzigen Geräte, die einen USB-Host-Anschluss haben. Musik von Wechselmedien wie USB-Sticks oder MP3-Spielern lässt sich so ebenfalls wiedergeben.
Um sich gegen Küchenradios oder Radiowecker zu behaupten, müssen die Internetradios nicht unbedingt mit klanglichen Höchstleistungen aufwarten. Auf der anderen Seite möchte man sich aber beim Genießen nicht unbedingt blutige Ohren holen.
Die Klangqualität der Testkandidaten ist breit gestreut. Die scheppernde Mono-Quäke von Freecoms MusicPal markiert den audiophilen Tiefpunkt. Auf der anderen Seite der Skala überzeugt das ebenfalls mit nur einem Monolautsprecher ausgestattete tangent quattro mit einem satten, gut ausdefinierten Sound. Ebenfalls wohlklingend: das Stereo-System WFR-20 von Sangean. Nicht umsonst wird es in Großbritannien unter dem Namen WM-201 von der renommierten Radiomarke Roberts vertrieben.
Die übrigen Kandidaten schlagen sich wacker im Mittelfeld. Wem die Klangqualität der eingebauten Lautsprecher nicht genügt, kann die Geräte auch an einen externen Verstärker anschließen. Bis auf dnts IPdio, das Oxx Alto und Revos pico Wi-Fi verfügen alle über analoge Ausgänge. Terratecs iRadio kann das Signal sogar digital per optischem SPDIF ausgeben. In der getesteten Firmware-Version ließ sich der Ausgang jedoch nur gekoppelt mit dem Lautsprecher betreiben - will man Musik über den Verstärker hören, tönt gleichzeitig der Lautsprecher im iRadio. Das Problem soll mit der nächsten Firmware behoben sein. Kopfhörerausgänge bieten alle Testkandidaten.
Fazit
Der Einstieg in die Radiozukunft beginnt mit IPdios mini und Freecoms MusicPal bei Preisen um die 100 Euro. Im Vergleich zu einem UKW-Empfänger zwar teuer, dafür bekommt man bereits den vollen Zugriff auf das weltweite Musikangebot. Schade nur, das dem auf Netzwerkseite so potenten MusicPal klanglich schnell die Puste ausgeht.
Die im Mittelfeld rangierenden Reciva-Radios Starry7, Alto und blik Wi-Fi kann man sich am ehesten als Radiowecker-Ersatz vorstellen, wobei das Alto von Oxx Digital klanglich positiv auffällt. Mit dem IPdio bekommt man für zehn Euro mehr einen kompakten Empfänger mit guten Klangeigenschaften, der, sieht man vom fehlenden UKW-Tuner ab, als vollwertiger Ersatz für das gute alte Küchenradio durchgeht. Nun müsste dnt nur noch das Problem mit dem lahmen Wiedereinklinken in den Radiostrom in den Griff bekommen.
Bei Preisen jenseits der 200 Euro braucht es schon einen guten Grund, um die Anschaffung eines Tube, pico Wi-Fi, WFR-20, Quattro MKII oder iRadio for iPod vor dem Familienrat zu rechtfertigen. Die 40-Zentimeter-Tube ist sicherlich eher etwas für Individualisten, immerhin ist das Display gut ablesbar. Mit dem pico Wi-Fi ist man dank Akku im ganzen Haus mobil.
Der interessante Bereich der Zusatz- und Streaming-Dienste aus dem Netz wird am besten von Terratecs iRadio abgedeckt. Da es sich um ein deutsches Unternehmen handelt, bleibt einem der Frust interessanter, aber leider hier nicht verfügbarer Streaming-Dienste erspart. Bei den Geräten der Reciva-Familie kann man immerhin auf den Streaming-Dienst RealMusic zugreifen.
Wer seine Ohren verwöhnen möchte, kommt beim Sangean WFR-20 und tangents Quattro voll auf seine Kosten. Mit ihren sehr guten Klangeigenschaften sind sie als Küchenradioersatz fast zu schade.
Quelle: hr-online
21. April 2008
Die meisten Einbrecher kommen, während die Bewohner im Urlaub sind. Hier können Haushüter helfen: Sie schauen nach dem Rechten, kümmern sich um Haus, Garten und Haustiere. Sofern gewünscht, ziehen sie sogar vorübergehend ins Haus ein.
Bernhard Dannhof ist Haushüter in Bad Homburg und Umgebung. Auf Wunsch schaut er morgens und abends nach dem Rechten und übernimmt die Pflichten des Hausherren: “Wir sind hier in einem Haus, das ich zur Zeit betreue. Der Besitzer ist damit einverstanden, dass ich Sie mitbringe. Ich gehe zu den Fenstern und ziehe die Rollläden hoch, jetzt gehe ich durch alle Räume und überzeuge mich, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind. Dann schaue ich, ob die Pflanzen genügend Wasser haben. In der Küche kontrolliere ich die Wasserhähne, mache kurz den Kühlschrank auf und überzeuge mich davon, dass Kühlschrank und Gefrierschrank noch laufen und nicht durch Stromausfall ausgefallen sind. Dann folgen noch das Leeren des Briefkastens und ein Rundgang durch den Garten.”
Was zu tun ist, wird genau abgesprochen
Sollte der Rasen zu hoch sein, holt Bernhard Dannhof auf Wunsch des Hausbesitzers den Rasenmäher heraus, er recht Laub zusammen oder pflückt auch schon mal reifes Obst vonBäumen und Sträuchern. Als Hilfe dient ihm eine Check-Liste, die er im Vorfeld mit dem Auftraggeber erstellt hat: “Da steht beispielsweise drin, dass ich bestimmte Blumen nur einmal in der Woche gießen darf und andere häufig gewässert werden müssen, wie Tiere zu füttern sind, oder ob Räume gelüftet werden sollen. Weitere Punkte der Checkliste: Welche Räume nicht betreten werden sollen, wann welche Mülltonnen rausgestellt werden müssen, die Adresse des Tierarztes, Ansprechpersonen vor Ort, sollte zum Beispiel ein Wasserhahn tropfen oder die Heizung ausfallen.”
Wie findet man vertrauenswürdige Haushüter?
Auf der Suche nach dem richtigen Haushüter sollten Verbraucher auf einige Dinge achten: “Der Homesitter sollte eine eigene Firma oder ein angemeldetes Gewerbe haben und sollte eine Versicherung besitzen, die haftet, wenn etwas kaputt geht. Man kann abfragen, ob er einen guten Leumund hat, das heißt ein polizeiliches Führungszeugnis. Außerdem gibt es eine Bescheinigung vom Finanzamt, dass man keine Steuerschulden hat, dass man nicht im Schuldnerverzeichnis steht, dass kein Insolvenzverfahren ansteht.” All diese Standarddokumente sollten vorgelegt werden. Daneben ist das persönliche Gespräch wichtig. Hier können sich beide Seiten besser kennen lernen.
Neben Einzelpersonen bieten auch Agenturen die Dienstleistung des Haushütens an. Einige von ihnen sind Mitglied im Verband Deutscher Haushüter-Agenturen: “Ich würde auf jeden Fall danach fragen, ob derjenige, der das Gespräch geführt hat, auch derjenige ist, der das Haus hütet. Wenn nicht, sollte ich versuchen, denjenigen kennen zu lernen, um mir ein Bild zu machen.”
Kosten für Haushüter von der Steuer absetzen
Der Preis für einen Haushüter hängt vom Umfang seiner Aufgaben ab. Kümmert er sich nur um das Leeren vom Briefkasten und Herausstellen der Mülltonnen, ist der Preis niedriger als die Komfort-Variante. Das Paket umfasst zusätzlich das Aufziehen und Herunterlassen von Rollläden, Gießen von Zimmer- und Gartenpflanzen, Rasenmähen. Zieht der Haushüter gar ein, wird es noch ein wenig teurer.
Die Kosten für einen Haushüter beginnen bei rund 50 Euro pro Tag, variieren jedoch von Anbieter zu Anbieter. Ein Preisvergleich lohnt sich immer. Haushüterkosten können bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden. 20 Prozent der Aufwendungen, maximal 600 Euro jährlich können von der Einkommenssteuer abgezogen werden.
14. April 2008
Vielen ist sie ein Graus - die Steuererklärung: Was ist neu in 2008? Was kann man absetzten, was zählt zu Sonderausgaben und Werbungskosten? Was ist Steuerhinterziehung? “service: trends” hat die wichtigsten Tipps zusammengefasst.
Es gibt zwar einige Verschlechterungen, doch von mehreren Gesetzesänderungen können viele Steuerzahler sogar profitieren. In Sachen Pendlerpauschale kann es gut sein, dass Sie doch wieder für jeden gefahrenen Kilometer 0,30 Euro absetzen können. Es gibt Steuervergünstigungen für Spender und ehrenamtlich Tätige. Außerdem dürfen Sie sich bei der Altersvorsorge über Steuervorteile freuen.
Was bedeutet „von der Steuer absetzen“?
„Von der Steuer absetzen“ heißt: Sie können bestimmte Kosten, etwa für Altersvorsorge, Versicherungen, Kinderbetreuung etc., steuermindernd geltend machen. Zusammenaddiert und von den Einnahmen abgezogen mindern diese Kosten die Bemessungsgrundlage für die Steuern, die Sie zahlen müssen.
Für Sie bedeutet das, dass Sie Geld vom Finanzamt zurückbekommen. Die Summe, die von den Finanzbehörden im Zuge der Steuererklärungen Jahr für Jahr an die Bürger zurückgezahlt wird, beträgt rund 20 Milliarden Euro. Rein statistisch beläuft sich die Höhe der Rückzahlung auf rund 800 Euro pro Steuerfall.
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02. April 2008
200.000 Brände gibt es jedes Jahr in Deutschland, sie kosten Jahr für Jahr rund 600 Menschen das Leben. Die meisten Opfer überrascht das Feuer im Schlaf – was besonders gefährlich ist, weil unser Geruchssinn im Schlaf quasi abgeschaltet ist. Rauchmelder können helfen, Leben zu retten.
Das gefährlichste am Feuer sind die giftigen Gase, das Kohlenmonoxid. 95 Prozent aller Brandopfer sterben an einer Rauchvergiftung. Die giftigen Gase können schon nach wenigen Atemzügen zum Tod führen. Deshalb fahnden Rauchmelder nach Rauchpartikeln in der Luft, wie Karl-Heinz Gehrmann von der Frankfurter Feuerwehr erklärt: “In einem Rauchmelder ist ein Spiegel eingebaut und eine Lichtquelle. Wenn Rauchpartikel in die Lichtquelle kommen, wird der Lichtbogen reflektiert und dadurch regisriert der Rauchmelder den Rauch und schlägt Alarm. Der Alarm ist sehr laut, ein Piepston von 85 Dezibel.”
Nur zugelassene Rauchmelder verwenden
Die Rauchmelder gibt es in vielen Baumärkten zu kaufen, sie kosten zwischen zehn und 80 Euro. Dabei muss man nicht unbedingt zum teuersten Modell greifen, auch die billigeren tun ihren Dienst. Karl-Heinz Gehrmann empfiehlt, beim Kauf der Rauchmelder vor allem auf ein Siegel zu achten: “Ganz wichtig ist, dass der Rauchmelder vom Verband der Sachversicherer (VDS) zugelassen ist. Die stellen hohe Ansprüche an die Qualität der Rauchmelder.”
Für schwerhörige oder taube Menschen gibt es auch Rauchmelder, die bei Gefahr nicht nur Piepstöne von sich geben, sondern auch Lichtblitze erzeugen.
Tipps zur Montage
Weil der Rauch immer zuerst nach oben steigt, sollte man den Rauchmelder in der Mitte der Zimmerdecke anbringen – nur so kann er rechtzeitig Alarm schlagen. Besondere handwerkliche Begabung ist für die Montage nicht erforderlich: Zwei kleine Löcher in die Decke zu bohren, reicht völlig. Ein Rauchmelder für jedes Wohnzimmer, Kinderzimmer und Schlafzimmer ist Pflicht – nur ein Rauchmelder für die ganze Wohnung ist zu wenig.
Für Küche und Bad allerdings sind die Alarmgeräte bisher noch nicht geeignet: “Zur Zeit schlagen die auch Alarm, wenn man zum Beispiel Spaghetti abschüttet. Dann steigt Wasserdampf auf, und dann schlägt er auch Alarm, das nervt dann sehr.”
Rauchmelder sind ab 2014 Pflicht
In vielen Bundesländern, auch in Hessen, ist es übrigens schon Pflicht, neue Wohnungen und Häuser mit Rauchmeldern auszustatten. Doch auch bei bereits bestehenden Wohnungen lohnt sich die Investition, denn in sechs Jahren, 2014, sind sie auch dort Pflicht.
19. März 2008
Zu einem leckeren Frühstück gehört auch ein knuspriges Brötchen. Die Vielfalt an Sorten ist kaum zu überblicken. Doch wie gesund sind die Minibrote? Worauf sollte man beim Kauf achten?
Was ist gesünder: Brot oder Brötchen?
Brötchen sind genauso gesund wie Brot. Auch in den kleinen Laiben stecken nämlich jede Menge Kohlenhydrate, wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Die Kohlenhydrate wirken wie Treibstoff für den Körper. Kohlenhydrate kurbeln den gesamten Stoffwechsel an, liefern Energie für alle Muskeln und verbessern die Gehirnleistung.
Die wichtigsten Mineralstoffe in Brötchen sind: Kalium, Magnesium und Phosphor. Kalium und Magnesium bringen unsere Muskeln auf Trab, Phosphor stärkt unsere Knochen und Zähne. Außerdem stecken in manchen Brötchen viele B-Vitamine. Deshalb sollten alle, die häufig Stress haben, regelmäßig vor allem zu Vollkornbrötchen greifen. Denn B-Vitamine stärken Nerven und Konzentration und helfen so gegen Stress.
Mehl ist nicht gleich Mehl
Wie gesund Brötchen sind, hängt vor allem davon ab, aus welchem Mehl sie hergestellt wurden. Grundsätzlich gilt: Je mehr Vollkornmehl enthalten ist, desto gesünder ist das Brötchen, denn es enthält dann die meisten Vitamine, Mineralstoffe sowie satt- und gesundmachende Ballaststoffe. Der Grund: Diese gesunden Inhaltsstoffe stecken in den Randschichten des Getreidekorns, die nur beim Vollkornmehl mit verarbeitet werden. Diese Inhaltsstoffe gehen weder beim Mahlen des Mehls noch beim Backen verloren. Außerdem stecken im Vollkornbrötchen jede Menge sogenannte gesunde Kohlenhydrate.
Der Grund: Vollkornmehl ist nicht so fein gemahlen, wie herkömmliches Mehl, dadurch sind die Kohlenhydrate vom Körper nicht so schnell zu verdauen. Durch diese langsame Verarbeitung in Magen und Darm steigt der Blutzuckerspiegel im Blut nur sehr langsam an.
Die Folge: Der Körper produziert nur wenig Insulin. Und das ist gut, denn zu viel Insulin hemmt die Fettverbrennung im Körper und lässt neue Fettdepots entstehen. Besonders gesund ist vor allem Roggenvollkornmehl. Denn unter allen Getreidesorten enthält Roggen die meisten Ballaststoffe und B-Vitamine. Außerdem stecken in Roggenmehl sogenannte bioaktive Substanzen. Das sind Lignane, die im Körper in Pflanzenhormone umgewandelt werden. Diese Lignane senken das Krebsrisiko und die Tumorbildung.
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08. März 2008
Der Frühling kommt. Höchste Zeit für Obstbaumpflege: Schnittarbeiten, Weißanstrich und Schädlingsbekämpfung können auch bei Kälte erledigt werden.
Rinde abkratzen
Im Februar sollte man sich um die Stämme kümmern: An Obstbäumen werden lose Rindenteile einfach abgekratzt - natürlich ohne die intakte Rinde zu verletzen. So entfernt man Schädlinge samt Gelegen, wie z. B. die Rote Spinne, die sich unter den Rindenschuppen vermehren oder weiter entwickeln kann. Bei starkem Befall durch die Rote Spinne oder die Große Obstbaumschildlaus würden Baum und später auch das Obst Schaden nehmen. Auch die Blutlaus könnte nach ihrer Entwicklung die Triebe schädigen.
Wichtig: Das abgekratzte Rindengut muss unbedingt in die Restmülltonne! Damit verhindert man einen erneuten Befall durch die Schädlinge. Auch Baumkronen und Äste sollte man genau betrachten, denn auch sie können befallen sein. Werkzeuge für die Stammpflege, wie Drahtbürsten gibt es ab zwei Euro, Rindenkratzer kosten zwischen zehn und 25 Euro.
Ein Weißanstrich schützt vor Sonnenbrand
Jetzt ist auch die richtige Zeit für einen Weißanstrich der Bäume. Im ausklingenden Winter, wenn die Nächte noch kalt sind, am Tag aber schon kräftig die Sonne scheint, erhitzt sich dunkle Rinde sehr schnell. Dieser extreme Temperaturanstieg führt zum senkrechten Aufplatzen der Rinde. Um das zu verhindern, wird der Baumstamm weiß gestrichen. So wird das Licht reflektiert, und der Stamm heizt sich nicht so stark auf. Einen Weißanstrich kann man aus Kalk und Molke selbst herstellen. Fertigprodukte gibt es zwischen sechs und neun Euro. Für einen Baum braucht man je nach Stammstärke zwischen 150 und 200 Gramm.
Auch Stachelbeeren brauchen Pflege
Obstgehölze lassen sich im Februar ebenfalls gut pflegen bzw. schneiden, wie z.B. Stachelbeeren. Wichtig ist das Freischneiden, damit man später beim Pflücken wieder gut in den Busch hineingreifen kann. Bei vielen Stachelbeeren hat sich auf der oberen Spitze der amerikanische Stachelbeermehltau etabliert. Um diese Infektionsquellen für dieses Jahr zu entfernen, werden die Spitzen abgeschnitten oder der gesamte Trieb um circa ein Drittel gekürzt. Die abgeschnittenen Spitzen kann man auf den Komposthaufen geben. Der Pilz stirbt ohne Saftfluss in kurzer Zeit ab. Nun ist wieder genügend Platz für neue Triebe, die in den kommenden Monaten frei nach oben wachsen können. Positiver Nebeneffekt: Bei der nächsten Ernte sticht man sich nicht mehr so oft an den Dornen.
20. Februar 2008
In Werkzeugkästen aus Fernost finden sich teils giftige Materialien. Worauf muss man beim Kauf achten?
Grundausstattung für den Werkzeugkoffer
Horst Christen ist Experte, wenn es ums Werkzeug geht. Denn der technische Sachverständige arbeitet in der Eschborner TÜV-Testwerkstatt. Vom Schraubenzieher, Zange bis hin zum Hammer – Kein Werkzeugset, was der Techniker bisher nicht geprüft hat. Daher weiß Horst Christen genau, was die Grundausstattung eines Werkzeugkastens ausmacht: “Um im Haushalt sinnvoll arbeiten zu können, sollten Sie schon verschiedene Größen an Schraubenziehern, auch verschiedene Formen an Schraubendrehern – Klinge, Kreuzschlitz – haben. Dann natürlich die gängigen Größen an Schraubenschlüsseln. Und sinnvoll wäre auch, hin und wieder einen Hammer zur Hand zu haben. Da reicht meiner Meinung nach ein Hammer so um die 100 bis 200 Gramm, um einen Nagel in die Wand zu schlagen. Damit kann man schon mal kleinere Tätigkeiten oder kleinere Reparaturen im Haushalt ausführen.”
Beim Kauf auf GS-Siegel achten
Wer allerdings ein Bastler oder gar Hobby-Heimwerker ist, der müsste sein Werkzeug unbedingt noch um Flachzange, Ratschenkasten oder gar Meisel und Feilen erweitern. Denn oft sind es die Hausbesitzer, die spontan eine Schelle am Abflussrohr festziehen, eine Leitung verlegen oder gar eine Steckdose installieren müssen. Brauchen Sie also Werkzeug, sollten Sie sich vorher genau überlegen, für welchen Zweck Sie es nutzen wollen. Wichtig beim Kauf ist, meint Horst Christen, unbedingt auf das GS-Siegel zu achten: “Das GS Zeichen an sich beinhaltet, dass das Werkzeug grundlegende Sicherheitsanforderungen erfüllt. Eine Prüfung daraus ist beispielsweise die Härteprüfung. Wenn ich nämlich zu weiches Werkzeug habe, wird’s unbrauchbar, weil es sich verdreht oder kaputt geht. Und wenn das Werkzeug zu hart ist, dann können Teile bei der Benutzung des Werkzeugs absplittern und durch die Gegend fliegen und dadurch unter Umständen sogar Verletzungen hervorrufen.”
Werkzeug aus Fernost ist nicht immer unbedenklich
Zwischen 10 und 45 Euro kostet ein Werkzeugkasten durchschnittlich. Dabei müssen die günstigen Schnäppchen nicht unbedingt schlecht sein, meint der TÜV-Experte. Trotzdem sollte man gerade bei Schnäppchen darauf achten, dass der Kauf nicht zum Roulettespiel wird: Denn besonders die Werkzeug-Massenware aus Fernost ignoriert bis heute gern westliche Qualitätsstandards, warnt Brigitte Meyer von der Verbraucherzentrale Hessen. Ein ganz neuralgischer Punkt bei dieser Ware sind oft die Plastikgriffe: “Bei Tests finden sich immer wieder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAX, in diesen Griffen. Einzelne dieser Stoffe stehen im begründeten Verdacht, Krebs auslösen zu können. Und diese Stoffe werden zum Teil sehr gut vom Körper aufgenommen. Über die Haut. Insbesondere dann, wenn die Haut gefettet ist. Also, wenn man vorher Handcreme benutzt hat.” Ob die Griffe aber tatsächlich mit den Stoffen versetzt sind, lässt sich schwer herausfinden. Eine Möglichkeit hat der Verbraucher allerdings trotzdem, gesundes und ungesundes Werkzeug auseinander zu halten. Riechen Sie einfach dran: “Wenn diese Griffe sehr stark nach Chemie und Gummi riechen, oder verbrannt riechen, sollte man durchaus Bedenken haben. Das heißt, wenn Werkzeuge seltsam riechen, gar nicht erst kaufen”, so die Expertin.
Informationen von Dirk Kunze
13. Februar 2008
“Träum schön” - das ist ein netter Wunsch. Doch was wir träumen, können wir uns nicht aussuchen. Wir träumen wirre, exotische, lustige oder beängstigende Geschichten. An vieles können wir uns am Morgen nicht mehr erinnern, andere Träume bleiben haften und wir fragen uns: Hat der Traum eine Botschaft für mich?
Träumen ist wichtig für die Seele
Im Traum verarbeiten wir das, was wir am Tag erlebt haben: Ereignisse, Gefühle, Probleme, Fragen. Unsere Sehnsüchte und Ängste finden in der Traumwelt ihren Ausdruck. Häufig thematisieren Träume Dinge, die wir bewusst ignorieren, weil sie unbequem oder schmerzhaft sind. Träume sind ein wichtiges Ventil der Seele.
Träume können Wegweiser sein
Besonders wiederkehrende Träume enthalten nach Expertenmeinung eine Botschaft. Häufig verschwindet der sich wiederholende Traum erst, wenn die Traumbotschaft entschlüsselt wurde. Träumt man immer wieder davon im falschen Zug zu sitzen, kann das ein Hinweis sein, im Leben in die falsche Richtung zu streben. Hat der Träumende dies erkannt und setzt sich auch tagsüber mit der Frage „wohin will ich wirklich?“ auseinander, schlägt eine neue Richtung ein, so ist es wahrscheinlich, dass der Traum aufhört – vorausgesetzt, die Botschaft des Traumes war wirklich die Frage nach einem Richtungswechsel.
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07. Februar 2008