“Träum schön” - das ist ein netter Wunsch. Doch was wir träumen, können wir uns nicht aussuchen. Wir träumen wirre, exotische, lustige oder beängstigende Geschichten. An vieles können wir uns am Morgen nicht mehr erinnern, andere Träume bleiben haften und wir fragen uns: Hat der Traum eine Botschaft für mich?
Träumen ist wichtig für die Seele
Im Traum verarbeiten wir das, was wir am Tag erlebt haben: Ereignisse, Gefühle, Probleme, Fragen. Unsere Sehnsüchte und Ängste finden in der Traumwelt ihren Ausdruck. Häufig thematisieren Träume Dinge, die wir bewusst ignorieren, weil sie unbequem oder schmerzhaft sind. Träume sind ein wichtiges Ventil der Seele.
Träume können Wegweiser sein
Besonders wiederkehrende Träume enthalten nach Expertenmeinung eine Botschaft. Häufig verschwindet der sich wiederholende Traum erst, wenn die Traumbotschaft entschlüsselt wurde. Träumt man immer wieder davon im falschen Zug zu sitzen, kann das ein Hinweis sein, im Leben in die falsche Richtung zu streben. Hat der Träumende dies erkannt und setzt sich auch tagsüber mit der Frage „wohin will ich wirklich?“ auseinander, schlägt eine neue Richtung ein, so ist es wahrscheinlich, dass der Traum aufhört – vorausgesetzt, die Botschaft des Traumes war wirklich die Frage nach einem Richtungswechsel.
Seite: [1] 2 3 >
07. Februar 2008
Moorbäder, Trinkkuren oder ein gesundes Reizklima – bei so manch einer Erkrankung können sie Wunder wirken. In Deutschland bieten allein über 300 Heilbäder und Kurorte heilsame Anwendungen an. Das Spektrum reicht vom stationären Rundumpaket bis zu ambulanten Angeboten.
Wenn wir eine Kur antreten, dann um Kraft zu schöpfen oder eine Erkrankung zu heilen. Doch manchmal währt die Freude über den bewilligten Antrag nicht lange. Eine Besserung tritt nicht ein, da die Kur eine Einheitstherapie für alle ist, anstatt individuell zugeschnitten zu sein auf die Erkrankung und die Bedürfnisse des Patienten. Denn nur so werden die Selbstheilungskräfte gestärkt und die Bewältigung der Krankheit nach der Kur ermöglicht.
Es ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass die Rentenversicherung oder die Krankenkasse, die die Kosten der Kur übernehmen, die passende Klinik mit dem maßgeschneiderten Angebot aussuchen. Der Patient merkt meist erst in der Klinik, wenn das Behandlungsprogramm nicht zu ihm passt. Es bleibt dann nur die Möglichkeit, mit der Klinikleitung zu sprechen oder seinen Hausarzt anzurufen, der ein klärendes Gespräch mit dem Kurarzt führen kann. Gleichzeitig sollte man aber auch seine Krankenkasse (am besten per Fax oder Email) über die Missstände informieren. Denn nach der Kur sind keine Beschwerden mehr möglich, auch Regressansprüche, wie bei einer Pauschalreise gibt es bei einer Kur nicht.
Man sollte also schon im Vorfeld die Kur in die richtige Bahn lenken und zusammen mit dem behandelnden Arzt den Kurantrag ausfüllen. Dabei sollte auf jeden Fall die Diagnose, die Funktionsbeeinträchtigung und das Kurziel präzise vom Arzt formuliert werden. Nur so kann sich der Medizinische Dienst der Krankenkassen oder der Rentenversicherung ein genaues Bild der individuellen Bedürfnisse machen, denn deren Gutachter können sich ja nur auf die Angaben im Antrag beziehen. Auch Eigeninitiative kann nicht schaden. Die Servicestellen der Krankenkassen, der Rentenversicherungen, der Unabhängigen Patientenberatungen und der Verbraucherzentralen geben Ihnen Hilfestellung bei der Auswahl der passenden Klinik. Aber auch das Internet bietet gute Informationen zu Kurkliniken.
Und was tun, wenn der Patient mit der zugewiesenen Klinik nicht einverstanden ist? Dann genügt ein formloser, schriftlicher Widerspruch mit genauer Begründung innerhalb von vier Wochen beim Kostenträger. Am besten mit Hilfe des Hausarztes nochmal die Diagnose und das Kurziel präzisieren.
Seite: [1] 2 3 4 5 >>
30. Januar 2008
Das Erlebnis Kreuzschifffahrt erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Ob auf dem Meer oder einem Fluss - eine Kreuzfahrt verbindet den Komfort eines klassischen Hotelurlaubs mit dem Flair einer Erlebnisreise.
.
.Seit Anbeginn der Passagierdampfschifffahrt zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfüllt eine Kreuzfahrt die Sehnsucht nach Ferne, Freiheit und Luxus. Große Strecken lassen sich mühelos ohne Einreisekomplikationen oder Bargeld-Stress bewältigen. Und der frische Wind um die Ohren verspricht einen hohen Erholungswert. Die Auswahl an Reiseangeboten reicht von der Expeditionskreuzfahrt bis zur Vergnügungsfahrt, und für jeden Geldbeutel und jedes Alter ist etwas dabei.
Seite: [1] 2 3 4 >>
22. Januar 2008
Für gute Handarbeit braucht man auch gutes Werkzeug. Auch Kochen ist Handwerk. Und auch Hobbyköche sollten über gute Messer verfügen, die vor allem schön scharf sein müssen. Die Stiftung Warentest hat Kochmesser unter die Lupe genommen.
Vor das Gemüseschnibbeln hat der liebe Gott das Suchen gesetzt: das Fingern im Besteckkasten nach dem richtigen Messer. Ist das zur Hand, kann richtig losgehen: Möhren hacken, Gurken schneiden. Wer das öfter macht, hat sich in der Regel schon das passende Küchenmesser besorgt. Und sollte dabei ein paar Euro angelegt haben.
Das ergab der Test
Zumindest ist die Stiftung Warentest zu dem Schluss gekommen, dass die ganz billigen Messer nichts taugen, muss aber auch nicht gleich so super teuer sein. Redakteurin Brigitte Kluth-Kosnik empfiehlt den Mittelweg: “Bei uns im Test haben die Messer der mittleren Preisklasse zwischen 60 und 90 Euro am besten abgeschnitten. Wir hatten auch ein recht günstiges Messer von Ikea für 21 Euro dabei. Alles, was preislich darunter liegt, hat nicht gut abgeschnitten. Von diesen Messern sollte der Verbraucher besser die Finger lassen.”
Das Ikea-Messer hat gar nicht so schlecht abgeschnitten und kam immerhin auf die Note 2,2, ebenso wie das japanische Santoku-Messer von Aldi Süd für 29 Euro.
Das Messer vor dem Kauf ausprobieren
Beim Kauf dieser Schnittwerkzeuge greift man natürlich einfach ins Regal, ab in den Einkaufswagen und zur Kasse. Anders sieht das aus, wenn man 60 Euro und mehr anlegt. Da will man schon wissen, was man für sein Geld bekommt. “Wichtig beim Kauf ist, dass das Messer angenehm in der Hand liegt - und zwar nicht nur beim Greifen, sondern auch beim Arbeiten. Man sollte versuchen, im Geschäft auch ein paar Lebensmittel zu schneiden: etwas Weiches wie eine Tomate und auch etwas Hartes, z.B. eine Karotte. In vielen Geschäften ist das möglich. Wenn nicht, sollte man einen Probetermin ausmachen und dann selber Lebensmittel mitbringen”, rät Brigitte Kluth-Kosnik.
Schärfe ist das A und O
Ein gutes Messer muss scharf sein. Und es muss lange scharf bleiben. Die japanischen Santokus sind da ganz klar vorne. Sie bleiben deutlich länger scharf als die europäischen Kollegen im Messerblock. Und das liegt vor allem an der Härte des Klingenstahls. Gemessen wird die in Rockwell, abgekürzt HRC. Wobei ein hochwertiges Messer bei 55 bis 58 Rockwell liegt. Das Aldi Gehring kam sogar auf 60.
Keine Regel ohne Ausnahme, so auch bei den Härtegraden. “Keramikmesser sind insgesamt härter als die anderen Messer, das macht sie auch langlebiger, auf der anderen Seite aber auch empfindlicher bezüglich ihrer Bruchfestigkeit. Das Keramikmesser hat bei uns im Falltest nicht gut abgeschnitten, die Klinge ist zerbrochen. Und in den praktischen Prüfungen hat es auch mit harten Lebensmitteln Probleme gehabt”, sagt Brigitte Kluth-Kosnik. Dann doch lieber Stahl.
Die richtige Schleiftechnik
Aber: Auch das beste und teuerste, schnittigste und härteste Messer wird mal stumpf. Wer selbst nachschärfen will, sollte ein paar Regeln beachten. Denn Schleifstein ist nicht gleich Schleifstein, betont Tabea Fiebig von der Firma Dotzert in Frankfurt: “Es gibt japanische Schleifsteine, es gibt Schleifsteine für Taschenmesser und es gibt Schleifsteine für deutsche Messer. Sie sollten also wissen, was für ein Messer Sie haben, dann können wir Ihnen den passenden Schleifstein zeigen. Ziehen Sie es mit einer leichten Handbewegung in einem Winkel von 20 Grad ab.” Klingt ziemlich kompliziert. Also, dann vielleicht doch lieber gleich den Profi ranlassen. Je nach Klingenlänge kostet das pro Messer rund vier bis acht Euro.
Damit das nicht allzu oft nötig ist, empfiehlt es sich pfleglich mit den Messern umzugehen. Das bedeutet beispielsweise, nur auf Holz- oder Kunststoffbrettern zu schneiden, die guten Stücke im Messerblock aufzubewahren oder an einer Magnetleiste. Und: möglichst mit der Hand und nicht in der Maschine spülen. Dann lässt sich lange gut schnibbeln.
Autor: Peter Küster
15. Januar 2008
Jogging, Schwimmen oder Radfahren - für die körperliche Fitness tun viele etwas. Viel zu kurz kommt jedoch meist das Gehirn. Obwohl es tagtäglich Schwerstarbeit leisten muss und ständig in Betrieb ist, wird es nur selten trainiert. Dabei geht es dem Gehirn nicht anders als unserem Körper: Wird es nicht beansprucht, „rostet“ es.
So reicht schon eine Woche „fauler Strandurlaub“ aus, um unseren Intelligenzquotienten herunterzuschrauben. Deshalb: Vernachlässigen Sie in Ihrem Urlaub nicht ganz die geistige Fitness, machen Sie zwischendrin eine Städtereise oder einen Sprachkurs. Regen Sie Ihre Phantasie an, indem Sie ein neues Hobby entdecken! Es gibt viele „Denkanstöße“, die man auch wunderbar in den Alltag einbauen kann. Nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes, sondern nur ein untrainiertes Gedächtnis.
Seite: [1] 2 3 4 >>
07. Januar 2008
Jetzt in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter kalten Füßen und Händen. Frauen fröstelt es besonders. Das hat biologische Gründe. Schuld daran ist der niedrige Testosteronspiegel und die geringere Muskelkraft.
Ist es kalt draußen, will unser Körper möglichst wenig eigene Wärme abgeben. Deshalb verengen sich unsere Hautgefäße. Füße und Hände werden so schlechter durchblutet und fühlen sich kalt an.Kalte Hände und Füße können auch ein Signal für ernsthafte Krankheiten sein. Manchmal deuten sie auch auf einen Herzfehler, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder zu niedrigen Blutdruck hin.
Aber auch starkes Rauchen und Koffein sind verantwortlich für Gefäßverengungen und sorgen für kalte Hände und Füße. Mineralstoffmangel, hormonelle Umstellungen, psychischer Druck, Stress, Hektik und Bewegungsmangel sind häufig weitere Ursachen für kalte Füße.
Bei älteren Menschen ist der Flüssigkeitsmangel oft Schuld an dem Kältegefühl. Denn das Blut kann dann nicht richtig zirkulieren, da es eingedickt und zähflüssig ist. Dadurch verlangsamt sich der Blutfluss in den kleinen Gefäßen. Deshalb sollten Sie kalte Hände und Füße nicht unterschätzen. Gehen Sie im Zweifel zum Arzt.
Wenn keine ernsthafte Erkrankung dahinter steckt, können Sie selbst Abhilfe schaffen. Das Kneipp’sche Bad ist eine altbewährte Methode, damit es unseren Gliedmaßen wieder wärmer wird. Grundprinzip ist der Wechsel von Warm und Kalt. Tauchen Sie dazu Ihre Unterarme für fünf bis zehn Minuten in warmes Wasser. Bereiten Sie auch eine Schüssel mit kaltem Wasser vor. Stecken Sie anschließend Ihre Hände und Unterarme für zwanzig Sekunden in dieses kalte Wasser. Wiederholen Sie das Ganze zwei bis dreimal. Beenden Sie die Wechselbäder im kalten Wasser.
Bei kalten Füßen sollten Sie kniehohe Eimer verwenden. Lassen Sie Ihre Füße bis zu den Waden circa zehn Minuten im warmen Wasser ruhen. Dann beginnen Sie mit den Wechselbädern wie oben beschrieben.
Doch es gibt noch mehr einfache Tricks, damit man sich wohliger fühlt. “service: gesundheit” hat sie getestet:
Tipp 1: Er eignet sich besonders für eilige Morgenmuffel. Füllen Sie eine leere Getränkeflasche mit kochend heißem Wasser. Stecken Sie diese in die Stiefel, bis Sie hineinschlüpfen. Dann kriegen Sie garantiert warme Füße, wenn es anschließend nach draußen geht. Ein Handwärmer für die Manteltasche ist eine Wohltat für kalte Finger. Falls Sie den nicht zur Hand haben, gehen Sie zumindest mit Handschuhen aus dem Haus. Die (PET)-Flaschen und Handwärmer gibt es in jedem Kaufhaus oder Haushaltswarengeschäft.
Tipp 2: Wenn Sie auf dem Weg zur Arbeit den Bus verpassen, dann ärgern Sie sich ruhig mal kräftig. Das erweitert die Gefäße und das Blut kann wieder zirkulieren. Vertreiben Sie sich die Zeit beim Warten auf den nächsten Bus gleich noch mit ein paar Wippübungen. Versuchen Sie dabei Ihre Zehen im Schuh ebenso zu bewegen. Das bringt die Durchblutung zusätzlich in Schwung.
Tipp 3: Auch beim Mittagessen können Sie kräftig nachhelfen. Scharfmacher heizen den Körper an. Also ab in den Topf mit Paprika, Pfefferschoten und Gewürzen wie Tabasco und Chili. Sie alle verbessern nachweislich den Blutfluss. Auch Senf regt den Kreislauf an. Vollkornbrot, Naturreis und Hirse sind reich an Vitamine E. Hat der Körper genug davon, ist er viel weniger kälteempfindlich. Übrigens: Der Winter ist keine Jahreszeit für Diäten. Denn der Körper soll ordentlich einheizen und nicht auf Sparflamme fahren.
Tipp 4: Schluss mit dem Zähneklappern am Abend. Tragen Sie zu Hause grundsätzlich warme Hausschuhe. Mit Strümpfen alleine kühlen die Füße zu schnell aus, besonders wenn Sie keinen Teppichboden haben. Ein besonders ausgefallenes Exemplar sind Hausschuhe, die mit Weizen gefüllt sind. Sie werden bei 150 Grad für zehn Minuten in den Backofen gelegt. Anschließend speichern die Körnerschuhe die Wärme stundenlang. Da kann keine Thermosohle mithalten. Zu kaufen gibt es die heißen Pantoffeln im Versandhandel. Trinken Sie zur Abwechslung mal einen Rosmarintee. Der ist zwar geschmacklich etwas gewöhnungsbedürftig, aber er wirkt durchblutungsfördernd. Den Tee gibt es in gut sortierten Reformhäusern oder Bioläden.
Tipp 5: Wenn es Zeit ist zum Schlafen gehen, dann denken Sie daran. Auch nachts können Socken wahre Wunder bewirken. Ein paar Minuten Zehengymnastik hilft Eisfüßlern einen ruhigen Schlaf zu finden. Und was machen die Eisfinger? Handschuhe im Bett? Erlaubt ist, was gefällt. Aber wohl doch eher etwas für Singles.
02. Januar 2008
Der WorldWideClub
.
wünscht allen Lesern
.
einen guten Start ins Jahr
.
2008
.
31. Dezember 2007
Um das Immunsystem der meisten Menschen ist es im Winter schlecht bestellt. Grippeviren und Erkältungsbazillen haben leichtes Spiel. Ausdauersport im Freien stärkt das Immunsystem.
Joggen kräftigt zugleich die gesamte Körpermuskulatur und wirkt sich positiv auf Herz, Kreislaufsystem und Stoffwechsel aus. Regelmäßiges Joggen senkt den Blutdruck, vergrößert das Herzvolumen und vermindert das Risiko, an Arterienverkalkung zu erkranken.
Bei Frauen wirkt sich regelmäßiges Joggen stabilisierend auf den Monatszyklus aus. Außerdem beugt es indirekt Osteoporose vor. Darüber hinaus wird die körperliche Fitness insgesamt gesteigert.
Nicht nur der Körper profitiert von dem Ausdauersport, sondern auch die Psyche. Wissenschaftliche Untersuchungen in Deutschland und den USA haben ergeben, dass Läufer selbstbewusst sind. Im Vergleich zu Nichtjoggern haben sie ein besseres Durchsetzungsvermögen und sind im Alltag stärker belastbar.
Wer täglich ein paar Runden läuft, baut Stress ab und beugt allein dadurch seelischen Verstimmungen vor. Die positiven Effekte treten allerdings nur ein, wenn man regelmäßig trainiert und sich dabei nicht überfordert. Wichtig ist, Spaß beim Laufen zu haben. Krampfhaft die Zähne zusammenzubeißen, um Kilometer zu schinden, schadet mehr als es nützt. Das Lauftempo sollte den eigenen Fähigkeiten angemessen sein. Richtig ist es, wenn man nebenbei noch ohne Atemnot plaudern kann.
Wer mit dem Joggen beginnen will - und das ist in jedem Alter möglich - sollte vorher einen Gesundheitscheck bei seinem Arzt machen. Bei Anzeichen einer fieberhaften Grippe oder einer anderen Infektionskrankheit müssen die Laufschuhe auf jeden Fall im Schrank bleiben.
Achten Sie insbesondere im Winter auf die richtige Kleidung. Empfehlenswert ist es, mehrere Schichten übereinander zu tragen, damit sich in den Zwischenräumen wärmende Luftpolster bilden können. Die Kleidung sollte nicht eng am Körper anliegen und aus einer speziellen Polyesterfaser sein, die Feuchtigkeit nach außen weiterleitet. T-Shirts aus Baumwolle saugen den Schweiß auf und kleben dann nass am Körper, was zu Erkältungen führen kann.
Ziehen Sie sich warm genug an. Nicht genügend durchgewärmte Muskulatur führt zu Muskelkater. Tragen Sie zusätzlich Handgelenk-, Fußgelenk- und Kniewärmer, da Gelenke schlechter durchblutet werden als die Muskulatur und dadurch schneller auskühlen.
Vergessen Sie nach dem Joggen nicht, ein paar Dehnübungen zu machen, um Muskelkater vorzubeugen. Wo Sie den nächsten Lauftreff in Ihrer Nähe finden, erfahren Sie beim Deutschen Leichtathletikverband in Darmstadt oder im Internet.
Autorin: Susanne Broos
30. Dezember 2007
Etwas Warmes braucht der Mensch – besonders im Winter. Dann feiern Suppen und Eintöpfe Hochkonjunktur. Ob eine heiße Hühnerbrühe oder ein deftiger Gemüseeintopf: Diese Suppen löffelt man gerne aus.
Was ist der Unterschied zwischen Suppe und Eintopf?
Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Konsistenz. Suppen besitzen einen hohen Anteil an Flüssigkeit und werden deshalb meist mit dem Löffel gegessen. Ein Eintopf dagegen ist wesentlich dicklicher und man kann auch ruhig zu Messer und Gabel greifen, um z. B. die Fleischeinlage wie Gulasch und Würstchen kleinzuschneiden. Sowohl Suppen als auch Eintöpfe sind wegen ihrer nahezu unbegrenzten Zubereitungsvielfalt in aller Welt beliebt.
Eintopf:
Er zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere Zutaten, die geschmacklich zueinander passen, in einem Topf zusammen gegart werden. Eintöpfe können mit und ohne Fleisch, mit Wurst oder Fisch hergestellt werden. Hauptzutaten sind in der Regel verschiedene Gemüse, Kartoffeln oder Reis, Teigwaren oder Hülsenfrüchte. Eintöpfe bekommen durch die verschiedenen Zutaten und Gewürze einen kräftigen Geschmack, sind sehr sättigend und deshalb meist ein vollständiges Gericht. Zu den bekanntesten Eintöpfen bei uns zählen z. B. der Pichelsteiner Eintopf (so nannte man früher einen großen Topf, der am Haken über dem Feuer hing) oder der Grünkohleintopf. Aber auch der russische Borschtsch oder das mexikanische Chili con Carne haben längst Einzug auf deutschen Tellern gehalten.
Suppen sind ebenso vielfältig wie Eintöpfe. Allerdings wird hier noch zwischen klaren, gebundenen und sättigenden Suppen und kalten und süßen Suppen unterschieden.
Klare Suppe:
Sie wird in der Regel aus Fleisch-, Geflügel-, Knochen-, Gemüse- oder Fischbrühe zubereitet. Oft wird sie mit einer Suppeneinlage serviert und dient meist als Vorspeise. Klassische klare Suppen sind die Hühner-, Rinder- oder Gemüsebrühe.
Gebundene Suppe:
Sie entsteht meistens auf der Basis einer hellen oder dunklen Mehlschwitze bzw. Einbrenne (Fett mit Mehl). Die gebundene Suppe wird ebenfalls aus Fleisch-, Knochen-, Gemüse- oder Fischbrühe hergestellt oder aber auch aus Wasser und Milch. Meist werden Gemüse, Fleisch, Fisch oder Kartoffeln dazu gegeben. Statt mit einer Mehlschwitze kann die Suppe auch gebunden werden, indem das enthaltene Gemüse püriert wird. Außerdem können Haferflocken oder Gries zum Abbinden verwendet werden. Durch die Zugabe von Sahne, Crème fraĂ®che oder Eigelb bekommt die Suppe eine feine cremige Beschaffenheit und sie wird gehaltvoller. Beispiele für gebundene Suppen sind Spargelcreme- oder Tomatensuppe. Auch sie werden oft als Vorspeise serviert.
Sättigende Suppe:
Wie der Name schon sagt, enthält diese Art der Suppe reichlich sättigende Einlagen, wie z. B. Nudeln, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte. Sättigende Suppen sind, ähnlich wie Eintöpfe, eine volle Mahlzeit, dabei allerdings viel flüssiger als Eintöpfe. Linsen- und Erbsensuppe zählen zu den sättigenden Klassikern, genauso wie z. B. die französische Bouillabaisse oder die ungarische Gulaschsuppe.
Kalte Suppe:
Sie ist vor allen Dingen in den Sommermonaten als erfischende Hauptmahlzeit beliebt. Oft handelt es sich um gebundene Suppen, wie z. B. die geeiste spanische Gazpacho oder eine Kaltschale (z. B. Gurkenkaltschale).
Süße Suppe:
Sie wird aus Milch, Wasser, Obstsaft, Früchten, Wein oder Bier hergestellt. Als Bindemittel eignen sich Gries, Haferflocken, Hafer-, Weizen-, Roggenmehl oder Speisestärke (besonders gut für Frucht- oder Weinsuppen geeignet, weil die Flüssigkeit beim Binden mit Speisestärke klar bleibt). Beispiele für süße Suppen sind die Vanille-Gries-Suppe, die Holundersuppe oder die Fruchtkaltschale. Süße Suppen können an Stelle eines Desserts oder z. B. im Sommer als leichte Hauptmahlzeit serviert werden.
Seite: [1] 2 3 4 5 6 >>
27. Dezember 2007
DER
WORLDWIDECLUB
wünscht allen Lesern
FROHE WEIHNACHTEN !
..
24. Dezember 2007
Seiten:
◄ 1 2 3 4 ... 49 ►