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Backwaren - Welche Brötchen sind am besten?

08.März 2008

Zu einem leckeren Frühstück gehört auch ein knuspriges Brötchen. Die Vielfalt an Sorten ist kaum zu überblicken. Doch wie gesund sind die Minibrote? Worauf sollte man beim Kauf achten?

Was ist gesünder: Brot oder Brötchen?

Brötchen sind genauso gesund wie Brot. Auch in den kleinen Laiben stecken nämlich jede Menge Kohlenhydrate, wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Die Kohlenhydrate wirken wie Treibstoff für den Körper. Kohlenhydrate kurbeln den gesamten Stoffwechsel an, liefern Energie für alle Muskeln und verbessern die Gehirnleistung.
Die wichtigsten Mineralstoffe in Brötchen sind: Kalium, Magnesium und Phosphor. Kalium und Magnesium bringen unsere Muskeln auf Trab, Phosphor stärkt unsere Knochen und Zähne. Außerdem stecken in manchen Brötchen viele B-Vitamine. Deshalb sollten alle, die häufig Stress haben, regelmäßig vor allem zu Vollkornbrötchen greifen. Denn B-Vitamine stärken Nerven und Konzentration und helfen so gegen Stress.

Mehl ist nicht gleich Mehl

Wie gesund Brötchen sind, hängt vor allem davon ab, aus welchem Mehl sie hergestellt wurden. Grundsätzlich gilt: Je mehr Vollkornmehl enthalten ist, desto gesünder ist das Brötchen, denn es enthält dann die meisten Vitamine, Mineralstoffe sowie satt- und gesundmachende Ballaststoffe. Der Grund: Diese gesunden Inhaltsstoffe stecken in den Randschichten des Getreidekorns, die nur beim Vollkornmehl mit verarbeitet werden. Diese Inhaltsstoffe gehen weder beim Mahlen des Mehls noch beim Backen verloren. Außerdem stecken im Vollkornbrötchen jede Menge sogenannte gesunde Kohlenhydrate.

Der Grund: Vollkornmehl ist nicht so fein gemahlen, wie herkömmliches Mehl, dadurch sind die Kohlenhydrate vom Körper nicht so schnell zu verdauen. Durch diese langsame Verarbeitung in Magen und Darm steigt der Blutzuckerspiegel im Blut nur sehr langsam an.

Die Folge: Der Körper produziert nur wenig Insulin. Und das ist gut, denn zu viel Insulin hemmt die Fettverbrennung im Körper und lässt neue Fettdepots entstehen. Besonders gesund ist vor allem Roggenvollkornmehl. Denn unter allen Getreidesorten enthält Roggen die meisten Ballaststoffe und B-Vitamine. Außerdem stecken in Roggenmehl sogenannte bioaktive Substanzen. Das sind Lignane, die im Körper in Pflanzenhormone umgewandelt werden. Diese Lignane senken das Krebsrisiko und die Tumorbildung.

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