Monatsarchiv für Februar, 2008
Der Frühling kommt. Höchste Zeit für Obstbaumpflege: Schnittarbeiten, Weißanstrich und Schädlingsbekämpfung können auch bei Kälte erledigt werden.
Rinde abkratzen
Im Februar sollte man sich um die Stämme kümmern: An Obstbäumen werden lose Rindenteile einfach abgekratzt - natürlich ohne die intakte Rinde zu verletzen. So entfernt man Schädlinge samt Gelegen, wie z. B. die Rote Spinne, die sich unter den Rindenschuppen vermehren oder weiter entwickeln kann. Bei starkem Befall durch die Rote Spinne oder die Große Obstbaumschildlaus würden Baum und später auch das Obst Schaden nehmen. Auch die Blutlaus könnte nach ihrer Entwicklung die Triebe schädigen.
Wichtig: Das abgekratzte Rindengut muss unbedingt in die Restmülltonne! Damit verhindert man einen erneuten Befall durch die Schädlinge. Auch Baumkronen und Äste sollte man genau betrachten, denn auch sie können befallen sein. Werkzeuge für die Stammpflege, wie Drahtbürsten gibt es ab zwei Euro, Rindenkratzer kosten zwischen zehn und 25 Euro.
Ein Weißanstrich schützt vor Sonnenbrand
Jetzt ist auch die richtige Zeit für einen Weißanstrich der Bäume. Im ausklingenden Winter, wenn die Nächte noch kalt sind, am Tag aber schon kräftig die Sonne scheint, erhitzt sich dunkle Rinde sehr schnell. Dieser extreme Temperaturanstieg führt zum senkrechten Aufplatzen der Rinde. Um das zu verhindern, wird der Baumstamm weiß gestrichen. So wird das Licht reflektiert, und der Stamm heizt sich nicht so stark auf. Einen Weißanstrich kann man aus Kalk und Molke selbst herstellen. Fertigprodukte gibt es zwischen sechs und neun Euro. Für einen Baum braucht man je nach Stammstärke zwischen 150 und 200 Gramm.
Auch Stachelbeeren brauchen Pflege
Obstgehölze lassen sich im Februar ebenfalls gut pflegen bzw. schneiden, wie z.B. Stachelbeeren. Wichtig ist das Freischneiden, damit man später beim Pflücken wieder gut in den Busch hineingreifen kann. Bei vielen Stachelbeeren hat sich auf der oberen Spitze der amerikanische Stachelbeermehltau etabliert. Um diese Infektionsquellen für dieses Jahr zu entfernen, werden die Spitzen abgeschnitten oder der gesamte Trieb um circa ein Drittel gekürzt. Die abgeschnittenen Spitzen kann man auf den Komposthaufen geben. Der Pilz stirbt ohne Saftfluss in kurzer Zeit ab. Nun ist wieder genügend Platz für neue Triebe, die in den kommenden Monaten frei nach oben wachsen können. Positiver Nebeneffekt: Bei der nächsten Ernte sticht man sich nicht mehr so oft an den Dornen.
20. Februar 2008
In Werkzeugkästen aus Fernost finden sich teils giftige Materialien. Worauf muss man beim Kauf achten?
Grundausstattung für den Werkzeugkoffer
Horst Christen ist Experte, wenn es ums Werkzeug geht. Denn der technische Sachverständige arbeitet in der Eschborner TÜV-Testwerkstatt. Vom Schraubenzieher, Zange bis hin zum Hammer – Kein Werkzeugset, was der Techniker bisher nicht geprüft hat. Daher weiß Horst Christen genau, was die Grundausstattung eines Werkzeugkastens ausmacht: “Um im Haushalt sinnvoll arbeiten zu können, sollten Sie schon verschiedene Größen an Schraubenziehern, auch verschiedene Formen an Schraubendrehern – Klinge, Kreuzschlitz – haben. Dann natürlich die gängigen Größen an Schraubenschlüsseln. Und sinnvoll wäre auch, hin und wieder einen Hammer zur Hand zu haben. Da reicht meiner Meinung nach ein Hammer so um die 100 bis 200 Gramm, um einen Nagel in die Wand zu schlagen. Damit kann man schon mal kleinere Tätigkeiten oder kleinere Reparaturen im Haushalt ausführen.”
Beim Kauf auf GS-Siegel achten
Wer allerdings ein Bastler oder gar Hobby-Heimwerker ist, der müsste sein Werkzeug unbedingt noch um Flachzange, Ratschenkasten oder gar Meisel und Feilen erweitern. Denn oft sind es die Hausbesitzer, die spontan eine Schelle am Abflussrohr festziehen, eine Leitung verlegen oder gar eine Steckdose installieren müssen. Brauchen Sie also Werkzeug, sollten Sie sich vorher genau überlegen, für welchen Zweck Sie es nutzen wollen. Wichtig beim Kauf ist, meint Horst Christen, unbedingt auf das GS-Siegel zu achten: “Das GS Zeichen an sich beinhaltet, dass das Werkzeug grundlegende Sicherheitsanforderungen erfüllt. Eine Prüfung daraus ist beispielsweise die Härteprüfung. Wenn ich nämlich zu weiches Werkzeug habe, wird’s unbrauchbar, weil es sich verdreht oder kaputt geht. Und wenn das Werkzeug zu hart ist, dann können Teile bei der Benutzung des Werkzeugs absplittern und durch die Gegend fliegen und dadurch unter Umständen sogar Verletzungen hervorrufen.”
Werkzeug aus Fernost ist nicht immer unbedenklich
Zwischen 10 und 45 Euro kostet ein Werkzeugkasten durchschnittlich. Dabei müssen die günstigen Schnäppchen nicht unbedingt schlecht sein, meint der TÜV-Experte. Trotzdem sollte man gerade bei Schnäppchen darauf achten, dass der Kauf nicht zum Roulettespiel wird: Denn besonders die Werkzeug-Massenware aus Fernost ignoriert bis heute gern westliche Qualitätsstandards, warnt Brigitte Meyer von der Verbraucherzentrale Hessen. Ein ganz neuralgischer Punkt bei dieser Ware sind oft die Plastikgriffe: “Bei Tests finden sich immer wieder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAX, in diesen Griffen. Einzelne dieser Stoffe stehen im begründeten Verdacht, Krebs auslösen zu können. Und diese Stoffe werden zum Teil sehr gut vom Körper aufgenommen. Über die Haut. Insbesondere dann, wenn die Haut gefettet ist. Also, wenn man vorher Handcreme benutzt hat.” Ob die Griffe aber tatsächlich mit den Stoffen versetzt sind, lässt sich schwer herausfinden. Eine Möglichkeit hat der Verbraucher allerdings trotzdem, gesundes und ungesundes Werkzeug auseinander zu halten. Riechen Sie einfach dran: “Wenn diese Griffe sehr stark nach Chemie und Gummi riechen, oder verbrannt riechen, sollte man durchaus Bedenken haben. Das heißt, wenn Werkzeuge seltsam riechen, gar nicht erst kaufen”, so die Expertin.
Informationen von Dirk Kunze
13. Februar 2008
“Träum schön” - das ist ein netter Wunsch. Doch was wir träumen, können wir uns nicht aussuchen. Wir träumen wirre, exotische, lustige oder beängstigende Geschichten. An vieles können wir uns am Morgen nicht mehr erinnern, andere Träume bleiben haften und wir fragen uns: Hat der Traum eine Botschaft für mich?
Träumen ist wichtig für die Seele
Im Traum verarbeiten wir das, was wir am Tag erlebt haben: Ereignisse, Gefühle, Probleme, Fragen. Unsere Sehnsüchte und Ängste finden in der Traumwelt ihren Ausdruck. Häufig thematisieren Träume Dinge, die wir bewusst ignorieren, weil sie unbequem oder schmerzhaft sind. Träume sind ein wichtiges Ventil der Seele.
Träume können Wegweiser sein
Besonders wiederkehrende Träume enthalten nach Expertenmeinung eine Botschaft. Häufig verschwindet der sich wiederholende Traum erst, wenn die Traumbotschaft entschlüsselt wurde. Träumt man immer wieder davon im falschen Zug zu sitzen, kann das ein Hinweis sein, im Leben in die falsche Richtung zu streben. Hat der Träumende dies erkannt und setzt sich auch tagsüber mit der Frage „wohin will ich wirklich?“ auseinander, schlägt eine neue Richtung ein, so ist es wahrscheinlich, dass der Traum aufhört – vorausgesetzt, die Botschaft des Traumes war wirklich die Frage nach einem Richtungswechsel.
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07. Februar 2008