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Monatsarchiv für Dezember, 2007

2008

Der WorldWideClub

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wünscht allen Lesern

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einen guten Start ins Jahr

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2008

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jetzt kommentieren? 31. Dezember 2007

Joggen stärkt die Abwehrkräfte

Um das Immunsystem der meisten Menschen ist es im Winter schlecht bestellt. Grippeviren und Erkältungsbazillen haben leichtes Spiel. Ausdauersport im Freien stärkt das Immunsystem.

Joggen kräftigt zugleich die gesamte Körpermuskulatur und wirkt sich positiv auf Herz, Kreislaufsystem und Stoffwechsel aus. Regelmäßiges Joggen senkt den Blutdruck, vergrößert das Herzvolumen und vermindert das Risiko, an Arterienverkalkung zu erkranken.

Bei Frauen wirkt sich regelmäßiges Joggen stabilisierend auf den Monatszyklus aus. Außerdem beugt es indirekt Osteoporose vor. Darüber hinaus wird die körperliche Fitness insgesamt gesteigert.

Nicht nur der Körper profitiert von dem Ausdauersport, sondern auch die Psyche. Wissenschaftliche Untersuchungen in Deutschland und den USA haben ergeben, dass Läufer selbstbewusst sind. Im Vergleich zu Nichtjoggern haben sie ein besseres Durchsetzungsvermögen und sind im Alltag stärker belastbar.

Wer täglich ein paar Runden läuft, baut Stress ab und beugt allein dadurch seelischen Verstimmungen vor. Die positiven Effekte treten allerdings nur ein, wenn man regelmäßig trainiert und sich dabei nicht überfordert. Wichtig ist, Spaß beim Laufen zu haben. Krampfhaft die Zähne zusammenzubeißen, um Kilometer zu schinden, schadet mehr als es nützt. Das Lauftempo sollte den eigenen Fähigkeiten angemessen sein. Richtig ist es, wenn man nebenbei noch ohne Atemnot plaudern kann.

Wer mit dem Joggen beginnen will - und das ist in jedem Alter möglich - sollte vorher einen Gesundheitscheck bei seinem Arzt machen. Bei Anzeichen einer fieberhaften Grippe oder einer anderen Infektionskrankheit müssen die Laufschuhe auf jeden Fall im Schrank bleiben.

Achten Sie insbesondere im Winter auf die richtige Kleidung. Empfehlenswert ist es, mehrere Schichten übereinander zu tragen, damit sich in den Zwischenräumen wärmende Luftpolster bilden können. Die Kleidung sollte nicht eng am Körper anliegen und aus einer speziellen Polyesterfaser sein, die Feuchtigkeit nach außen weiterleitet. T-Shirts aus Baumwolle saugen den Schweiß auf und kleben dann nass am Körper, was zu Erkältungen führen kann.

Ziehen Sie sich warm genug an. Nicht genügend durchgewärmte Muskulatur führt zu Muskelkater. Tragen Sie zusätzlich Handgelenk-, Fußgelenk- und Kniewärmer, da Gelenke schlechter durchblutet werden als die Muskulatur und dadurch schneller auskühlen.

Vergessen Sie nach dem Joggen nicht, ein paar Dehnübungen zu machen, um Muskelkater vorzubeugen. Wo Sie den nächsten Lauftreff in Ihrer Nähe finden, erfahren Sie beim Deutschen Leichtathletikverband in Darmstadt oder im Internet.

Autorin: Susanne Broos

jetzt kommentieren? 30. Dezember 2007

Suppen und Eintöpfe - Nichts für Suppenkasper

Etwas Warmes braucht der Mensch – besonders im Winter. Dann feiern Suppen und Eintöpfe Hochkonjunktur. Ob eine heiße Hühnerbrühe oder ein deftiger Gemüseeintopf: Diese Suppen löffelt man gerne aus.

Was ist der Unterschied zwischen Suppe und Eintopf?

Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Konsistenz. Suppen besitzen einen hohen Anteil an Flüssigkeit und werden deshalb meist mit dem Löffel gegessen. Ein Eintopf dagegen ist wesentlich dicklicher und man kann auch ruhig zu Messer und Gabel greifen, um z. B. die Fleischeinlage wie Gulasch und Würstchen kleinzuschneiden. Sowohl Suppen als auch Eintöpfe sind wegen ihrer nahezu unbegrenzten Zubereitungsvielfalt in aller Welt beliebt.

Eintopf:
Er zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere Zutaten, die geschmacklich zueinander passen, in einem Topf zusammen gegart werden. Eintöpfe können mit und ohne Fleisch, mit Wurst oder Fisch hergestellt werden. Hauptzutaten sind in der Regel verschiedene Gemüse, Kartoffeln oder Reis, Teigwaren oder Hülsenfrüchte. Eintöpfe bekommen durch die verschiedenen Zutaten und Gewürze einen kräftigen Geschmack, sind sehr sättigend und deshalb meist ein vollständiges Gericht. Zu den bekanntesten Eintöpfen bei uns zählen z. B. der Pichelsteiner Eintopf (so nannte man früher einen großen Topf, der am Haken über dem Feuer hing) oder der Grünkohleintopf. Aber auch der russische Borschtsch oder das mexikanische Chili con Carne haben längst Einzug auf deutschen Tellern gehalten.

Suppen sind ebenso vielfältig wie Eintöpfe. Allerdings wird hier noch zwischen klaren, gebundenen und sättigenden Suppen und kalten und süßen Suppen unterschieden.

Klare Suppe:
Sie wird in der Regel aus Fleisch-, Geflügel-, Knochen-, Gemüse- oder Fischbrühe zubereitet. Oft wird sie mit einer Suppeneinlage serviert und dient meist als Vorspeise. Klassische klare Suppen sind die Hühner-, Rinder- oder Gemüsebrühe.

Gebundene Suppe:
Sie entsteht meistens auf der Basis einer hellen oder dunklen Mehlschwitze bzw. Einbrenne (Fett mit Mehl). Die gebundene Suppe wird ebenfalls aus Fleisch-, Knochen-, Gemüse- oder Fischbrühe hergestellt oder aber auch aus Wasser und Milch. Meist werden Gemüse, Fleisch, Fisch oder Kartoffeln dazu gegeben. Statt mit einer Mehlschwitze kann die Suppe auch gebunden werden, indem das enthaltene Gemüse püriert wird. Außerdem können Haferflocken oder Gries zum Abbinden verwendet werden. Durch die Zugabe von Sahne, Crème fraîche oder Eigelb bekommt die Suppe eine feine cremige Beschaffenheit und sie wird gehaltvoller. Beispiele für gebundene Suppen sind Spargelcreme- oder Tomatensuppe. Auch sie werden oft als Vorspeise serviert.

Sättigende Suppe:
Wie der Name schon sagt, enthält diese Art der Suppe reichlich sättigende Einlagen, wie z. B. Nudeln, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte. Sättigende Suppen sind, ähnlich wie Eintöpfe, eine volle Mahlzeit, dabei allerdings viel flüssiger als Eintöpfe. Linsen- und Erbsensuppe zählen zu den sättigenden Klassikern, genauso wie z. B. die französische Bouillabaisse oder die ungarische Gulaschsuppe.

Kalte Suppe:
Sie ist vor allen Dingen in den Sommermonaten als erfischende Hauptmahlzeit beliebt. Oft handelt es sich um gebundene Suppen, wie z. B. die geeiste spanische Gazpacho oder eine Kaltschale (z. B. Gurkenkaltschale).

Süße Suppe:
Sie wird aus Milch, Wasser, Obstsaft, Früchten, Wein oder Bier hergestellt. Als Bindemittel eignen sich Gries, Haferflocken, Hafer-, Weizen-, Roggenmehl oder Speisestärke (besonders gut für Frucht- oder Weinsuppen geeignet, weil die Flüssigkeit beim Binden mit Speisestärke klar bleibt). Beispiele für süße Suppen sind die Vanille-Gries-Suppe, die Holundersuppe oder die Fruchtkaltschale. Süße Suppen können an Stelle eines Desserts oder z. B. im Sommer als leichte Hauptmahlzeit serviert werden.

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jetzt kommentieren? 27. Dezember 2007

Frohe Weihnachten !

DER

 

WORLDWIDECLUB

 

wünscht allen Lesern

 

FROHE WEIHNACHTEN !

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jetzt kommentieren? 24. Dezember 2007

Feiern ohne Stress - Hilfe, Weihnachten!

genervter Weihnachtsmann (Bild:  Jupiterimages)

Weihnachten kommt die meisten jedes Jahr überraschend: Geschenke werden in letzter Minute eingekauft, der Christbaum in aller Eile geschmückt, in der Küche ist ebenfalls Hektik angesagt. Und dann gibts auch noch Zoff …

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In vielen Familien hängt der Haussegen schneller schief als die Kugeln am Weihnachtsbaum. Das Fest der Liebe ist mit so viel Stress verbunden, dass “Oh, du fröhliche …” am Heiligen Abend kaum noch über die Lippen kommen mag. Vor allem Frauen stehen in der Vorbereitungszeit so unter Stress, dass bei ihnen an den eigentlichen Feiertagen die Freude am gemeinsamen Fest kaum noch aufkommen mag. Ständig steigende Konsumwünsche der Kinder und das Streben nach dem Bild einer perfekten Hausfrau und Mutter macht vielen Frauen schwer zu schaffen. Sie haben Angst zu versagen. Wenn die Mama dann nicht “froh und munter sein” mag, ist der große Knall greifbar nah.

Auch veränderte Familienstrukturen spielen beim Krach unter dem Weihnachtsbaum eine Rolle. Die Familienbande sind weniger eng, Eltern und Kinder gehen früh ihre eigenen Wege. Wer das ganze Jahr über meist getrennter Wege geht, kann dem Anspruch, zu Weihnachten ein trautes Familienleben zu pflegen, kaum gerecht werden.

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jetzt kommentieren? 22. Dezember 2007

Neue Typklassen bei der KFZ-Versicherung

Ab Januar 2008 wird das Autofahren für einige Autobesitzer etwas teurer und für andere etwas günstiger. Denn wie jedes Jahr gibt es neue Typklassen bei der Kfz-Versicherung. Und wie immer entscheidet die Klasse des Autos über die Kasse.

lle Jahre wieder passen die Kfz-Versicherungen ihre Typklassen den aktuellen Schadensstatistiken an. So auch für das kommende Jahr 2008. Rund 70% aller Autofahrer werden bei der Haftpflicht neu eingestuft, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Für die Hälfte der Autofahrer ändert sich die Einstufung um eine Klasse. Für rund 30 Prozent bleibt alles beim Alten.

Ob die Haftpflichtversicherung teurer oder günstiger wird, hängt von der Unfallstatistik der einzelnen Automodelle ab: “Die Versicherer greifen hier auf den Schadensverlauf zurück, das heißt, auf die zu regulierenden Fälle. Wo viele Aufwendungen waren, wird die Typklasse nach oben gesetzt und wo die Aufwendungen sich verringert haben, wird nach unten hin reduziert”, sagt Hartmut Goder vom ADAC Hessen-Thüringen.

Sportwagen sind eine ungünstige Typklasse

“Die derzeit günstigste Typklasseneinstufung ist die Klasse 10. Hier gibt es kein Fahrzeug aus der aktuellen Baureihe. Was hier eingestuft ist, sind oft Oldtimer. Mit diesen Fahrzeugen sind so gut wie keine Schäden zu regulieren. Eine ungünstige Typklasse wäre Typklasse 35. Das sind oft Sportfahrzeuge mit hohen Motorleistungen, wo entsprechend viele Schadensleistungen zu regulieren sind, oder auch Cabrios, die häufig beschädigt werden und somit dem Versicherer hohe Schäden verursachen”, so Hartmut Goder.

Neue Risikofaktoren

Neben den neuen Tarifanpassungen gibt es 2008 eine weitere Neuerung. Die Versicherungsunternehmen nehmen neue Risikofaktoren auf. Jene, mit denen in den letzten Jahren oft Rabatte ausgehandelt werden konnten, wie Garagenplatz, Fahrzeugalter bei Erwerb oder Wohneigentum: “Die Prämienhöhe ist auch noch von anderen Faktoren abhängig: Wie wird das Fahrzeug genutzt, wie lange ist der regelmäßige Fahrer im Besitz des Führerscheins, wie hoch ist die Jahres-Kilometerleistung? So wirkt sich relativ stark aus, wenn einer eine extrem hohe Fahrleistung hat: Er zahlt deutlich mehr Prämie als jemand, der im Jahr nur 10.000 Kilometer fährt. Bewertet wird außerdem, wo der Wagen über Nacht abgestellt wird und ob er als Zweit- oder Hauptfahrzeug genutzt wird.”

Argument der Versicherer: Wer älter ist und über ein eigenes Haus verfügt, leiht seinen Neuwagen nicht so schnell aus und fährt deutlich umsichtiger als junge Fahrer schneller Gebrauchtwagen. In solch einem Fall kann die Kfz-Versicherung günstiger ausfallen. Dagegen können junge Fahrer künftig mit höheren Kfz-Versicherungen rechnen.

Auf Rabatte drängen

Auch wenn diese “weichen Faktoren” von nun an in der Versicherung mit berechnet werden, rät Hartmut Goder die Versicherer, weiter auf Rabatte zu drängen. Vor allem Verbraucher, die über die Anschaffung eines neuen Autos nachdenken, sollten sich vor dem Kauf die neuen Typklassen anschauen, um zu wissen, welche Prämien sie zukünftig zu zahlen haben.

Autorin: Ute Polak

jetzt kommentieren? 20. Dezember 2007

Liebe für die Ewigkeit?

Verliebt, verlobt, verheiratet - und heutzutage auch schnell wieder geschieden. Als besonders kritisch gelten das dritte und siebte Ehejahr. Statistiken zeigen ein trauriges Bild: Bis zu 40 Prozent der Paare gehen wieder auseinander.

Verschiedenste Statistiken zeigen, dass es Faktoren gibt, die für eine lange oder kurze Ehe sprechen.

Hohes Trennungsrisiko:

  • Haben Frauen einen Vollzeitjob und verfügen über höhere Bildung als ihre Partner, steigt die Trennungshäufigkeit.
  • Krasse Gegensätze im Kommunikationsverhalten: “Quasselstrippe” und “Stilles Wasser” passen selten dauerhaft zusammen.
  • Ein Seitensprung ist oft unverzeihbar.
  • viel Stress

Niedriges Trennungsrisiko:

  • Spät heiraten: Jedes zusätzliche Lebensjahr senkt das Scheidungsrisiko bei Männern um zwei, bei Frauen sogar um sieben Prozent.
  • rauschende Hochzeitsfeier
  • gemeinsame Kinder
  • Wohneigentum
  • Kirchenzugehörigkeit: Streng katholische Paare trennen sich seltener als Kirchenlose.
  • das gute Vorbild der eigenen Eltern

Wir haben unseren Experten Dr. Holger Schlageter nach dem Geheimnis langer Beziehungen befragt:

1) Autonom bleiben

Der Trick von langen Beziehungen ist der, dass jeder seinen eigenen Bereich behält. Statt völligen Verschmelzens beider Personen sollte jeder Partner darauf achten, eine eigenständige Person zu bleiben. Dafür muss man akzeptieren, dass jeder Stärken und Schwächen hat und sich selbst treu bleiben. Wichtig ist, eigene Bedürfnisse klar zu machen, zu äußern und vor allem diese auch zu leben und nicht zu warten, bis der andere sie erkennt oder sie „erlaubt“. Sonst gibt es ein Ungleichgewicht und Frustration, die auf kurz oder lang zur Trennung führt.

2) Traumpartner gibt es nicht

Verabschieden Sie sich von Fehlvorstellungen über Ihren Partner. Denn Traumprinzen oder -prinzessinnen gibt es nicht, höchstens zu Beginn einer Beziehung. Die Phase der Idealisierung des Partners hält genau ein halbes Jahr, denn diese Überhöhung - den anderen „auf den Sockel stellen“ - hält keine Beziehung aus.

Nach der ersten Verliebtheit muss sich etwas anderes entwickeln. Etwas tieferes, Verständnis und Erkenntnis, dass der Partner eben nicht vollkommen ist und auch nicht alles bieten kann.
Allerdings kann die Phase der Verliebtheit in langen Beziehungen auch immer wieder kommen. Man entdeckt immer wieder etwas Neues am Partner. Meist passiert dies nach einer kleinen oder größeren Krise, durch die eine gewisse Distanz entstanden ist. Man sieht den anderen wieder ein wenig von außen und kann sich aus dieser Perspektive neu verlieben.

3) Der Traum von dauerhafter Harmonie

Eine Beziehung 50 Jahre lang in Harmonie zu führen, ist unmöglich. Wenn das Ziel eine lange Beziehung ist und nicht nur ein kurzes Abenteuer, muss man Grenzen ziehen. Das ist schmerzhaft und mit Auseinandersetzungen verbunden. Aber gerade das ist wichtig. Oft haben Menschen mit langen funktionierenden Beziehungen ganz getrennte Bereiche, wie zum Beispiel getrennte Freundeskreise, eigene Hobbies oder einen Raum nur für sich, an dem der andere nicht teilhat. Sonst erschöpft sich die Beziehung schnell.

4) Konflikte sind notwendig

Konflikte sind unvermeidbar. Wenn man Ärgernisse gut bewältigen will, muss man sie austragen, bis sie aus der Welt sind. Denn wenn man so tut, als wäre nichts, ist man auf dem besten Weg die Beziehung auszuhöhlen, sie regelrecht „unecht“ zu machen. Dann brodelt es ständig unter der Oberfläche.
Aber das heißt nicht, dass man alles ausdiskutieren muss! Manchmal reicht es auch aus, dem Partner seinen Standpunkt klar zu machen. Und wer dann doch mal explodiert, muss auch bereit sein, nach dem Streit zusammen weiterzumachen.

Dies hängt auch davon ab, wie man als Kind gelernt hat, mit Konflikten umzugehen. Wenn zwei Menschen in einer Beziehung aufeinander treffen, die ähnliches Streitverhalten gelernt haben, geht es gut - egal ob beide diskutieren oder schreien. Auch Paare, die laut sind, können lange, zufriedene Beziehungen leben. Das „Lautsein“ bringt auch Vorteile mit sich: Man lässt die Aggressionen raus und vermeidet Depressionen oder Magengeschwüre. Aber es kann natürlich körperlich sehr anstrengend werden und für Nachbarn unangenehm.

Doch auch Paare, die unterschiedliche Streitkultur gelernt haben, können voneinander lernen und sich annähern. Der eine schreit vielleicht nicht mehr so viel, der andere haut auch mal auf den Tisch und beschwert sich nicht immer nur zaghaft und leise.

5) Das Rezept für eine zufriedene, lange Beziehung

Auch wenn es schön klingt: Das Rezept für eine glückliche, lange Beziehung gibt es nicht. Doch gibt es einige Regeln, die Sie beachten können, um Konflikte zu vermeiden und den Grundstein für ein harmonisches und zufriedenes Miteinander zu legen: Zum einen sollten Sie von Ihrem Partner nicht erwarten, dass er Sie glücklich macht, Sie rettet, alles für Sie tut und alle Bedürfnisse von den Lippen abliest und erfüllt. Stattdessen sollte jeder Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernehmen und sie sich selbst erfüllen.

Außerdem ist es sehr wichtig, die positiven Dinge miteinander zu feiern! Es gibt Studien, die besagen, dass Paare, die sich gegenseitig ihr Kennenlernen immer wieder erzählen oder schöne Erinnerungen teilen, länger zusammen sind. Die Zeit mit dem Partner sollte man nutzen, indem man nicht nur den Alltag, sondern auch qualitativ hochwertige Zeit miteinander verbringt. Von diesen gemeinsamen Erlebnissen kann man lange zehren und man lernt den Partner auch in neuen, unterschiedlichen Situationen kennen.

Zuletzt gilt die 5 zu 1 Regel: Auf jede geäußerte Kritik sollten mindestens fünf Belobigungen kommen.

Autorin: Nathaly Parker

jetzt kommentieren? 16. Dezember 2007

Gift im Spielzeug

Trotz Vorschriften und Kontrollen taucht in deutschen Läden immer wieder gefährliches Spielzeug auf. Vor Weihnachten fragen sich da viele besorgte Eltern und Großeltern, was sie beim Einkauf von Spielzeug beachten können.

80 Prozent der Spielsachen, die in Deutschland verkauft werden, sind Billigwaren aus Fernost. Und manchmal wissen die Firmen selbst nicht, wie ihre Waren produziert werden. Die Firma Mattel musste in diesem Jahr in mehreren großen Rückrufaktionen Millionen von beliebten Spielzeugartikeln aus Kinderzimmern und Ladenregalen zurückfordern. Sie waren in China produziert worden und für Kinder gefährlich: Einige waren stark mit Blei und anderen giftigen Chemikalien belastet, andere enthielten gefährliche Kleinteile, die sich leicht lösen ließen und von Kleinkindern verschluckt oder eingeatmet werden konnten.

Deshalb war “service: familie” mit der Produkt-Prüferin Jutta Sanner unterwegs. Sie prüft im Auftrag des Regierungspräsidiums Darmstadt Spielzeuge, in dem sie in Geschäfen Stichproben nimmt, die dann genau untersucht werden. Gemeinsam mit ihr haben wir einige Tipps zusammen gestellt, die Ihnen helfen, beim Spielzeugkauf mögliche Gesundheitsgefahren für Ihre Kinder auszuschließen.

Tipp Nr. 1: Hersteller-Adresse kontrollieren

Die genaue Hersteller-Adresse sollte auf der Verpackung stehen, am besten noch mit einer Telefonnummer. Denn wenn alle Angaben komplett verzeichnet sind, zeigt das Unternehmen, dass es nichts zu verbergen hat. Solche Kennzeichnungen sind verpflichtend, und wenn sich der Hersteller schon an diese gesetzlichen Vorgaben nicht hält, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auch andere Vorschriften zum Thema Sicherheit nicht kennt.

Tipp Nr. 2: Auf verschluckbare Kleinteile achten

Weiterhin sollten Sie an allen Teilen des Spielzeugs kräftig ziehen. Zum Beispiel angenähte Teile wie Teddybär-Augen sollten fest sitzen. Tun sie das nicht, unbedingt die Finger davon lassen. Bei Kleinkindern unter drei Jahren gilt die Regel: Alles, was so klein ist, dass es in eine Filmdose passt, gehört nicht in Kleinkinder-Hände.

Tipp Nr. 3: GS statt CE-Zeichen

Das CE-Zeichen tragen fast alle Produkte. Doch zuverlässig ist es nicht, denn das Zeichen geben sich die Hersteller selbst. Damit erklären sie, dass sie sich an die EU-Richtlinien halten. Aber ob dies tatsächlich auch stimmt, wird von keiner externen Stelle überprüft. Viel sicherer ist da das GS-Zeichen, das vom TÜV und anderen Prüfstellen vergeben wird. Das ist für die Hersteller kostenpflichtig. Mit diesem Zeichen ist jedoch garantiert, dass das Produkt gründlich auf Belastbarkeit und Bestandteile geprüft wurde.

Tipp Nr. 4: Im Internet nachschauen

Auf der Seite des Hessischen Sozialministeriums kann man sich über Spielzeug-Sicherheit informieren.

gps.sozialnetz.de
Informationen des Hessischen Sozialministeriums zur Sicherheit von Spielzeugen

Hier finden Sie u.a. Prüfstellen, die genau auflisten, welche Produkte sie geprüft haben. So kann man sich zum Beispiel vor gefälschten GS-Zeichen schützen.

Tipp Nr. 5: Vorsicht bei Billig-Produkten

Bei billigen Waren aus dem Discount-Markt sollte man vorsichtig sein. Zwar ist preiswert nicht immer auch schlecht. Da bei diesen Produkten eben besonders gespart wird, besteht die Gefahr, dass zum Beispiel giftige Farben eingesetzt werden.

Autorin: Nina Cöster

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2007

Kirche zeigt ihre Schätze

Dreikoenigskirche am Mainufer

Die Dreikönigskirche am Mainufer zeigt ab sofort ihren nicht unbedeutenden Kirchenschatz. Dabei sind wichtige Stücke Frankfurter Goldschmiede zu sehen, die bis heute erhalten sind, und geschnitzten Fratzenköpfe von den Emporen.

Die Dreikönigskirche konnte über Spendengelder eine Ausstellungs-Vitrine beschaffen, die nach kleineren Umbauten im Kirchenraum ihren Standort fand und jetzt die liturgische Gerätschaften und andere Kostbarkeiten der Öffentlichkeit zugänglich macht. Erhalten sind auch das Opferstockschild des Almosenkastens von 1531 und die geschnitzten Maskarons (Fratzenköpfe) von den Emporen.

Die Dreikönigskirche ging aus einer Spitalstiftung des frühen 14. Jahrhunderts hervor. Im Jahr 1452 wurde sie auf Druck des Frankfurter Rats in eine Filialkirche des Bartholomäusstifts (Dom) umgewandelt. Knapp einhundert Jahre später wurde der evangelische Gottesdienst eingeführt. Diese Veränderung hatte zur Folge, dass neue liturgische Gerätschaften für die Gemeinde angeschafft werden mussten wie Abendmahlskelche und Aufbewahrungsgefäße für die Hostien. Sie wurden entweder von der Gemeinde in Auftrag gegeben oder von wohlhabenden Bürgern gestiftet.

Aus dem Jahr 1881, als die Dreikönigskirche an gleicher Stelle größer und repräsentativer neu errichtet wurde, sind weitere Schenkungen erhalten, eine Bibel und ein Abendmahlsgeschirr etwa. Damals wurden auch einige Stücke der alten Kirche ausgebaut und zum Teil für den Neubau wieder verwendet.

jetzt kommentieren? 10. Dezember 2007

Aus der Weihnachtsbäckerei

Der Duft von Vanille, Zimt und Mandeln liegt wieder in der Luft und macht Appetit auf Lebkuchen, Zimtsterne und Dominosteine. Doch Weihnachtsplätzchen müssen keine Kalorienbombe sein. Mit den richtigen Zutaten bäckt man leicht und trotzdem lecker.

Wer in der Advents- und Weihnachtszeit gerne Plätzchen nascht, muss kein schlechtes Gewissen haben. In Maßen genossen und richtig zubereitet, ist dieses Gebäck durchaus empfehlenswert. Denn viele Weihnachtsplätzchen enthalten sogar gesunde Inhaltsstoffe, wie Gewürze, Mandeln und Nüsse.

Besonders in Nüssen und Mandeln stecken viel Vitamin B und Niacin sowie viele Mineralstoffe, wie z. B. Zink und Magnesium. Beides stärkt die Nerven und macht eine schöne Haut. Außerdem enthalten Nüsse jede Menge wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die wirksam vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall schützen und den Cholesterinspiegel senken. Gewürze wie Anis regen die Verdauung an und Zimt senkt den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel.

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jetzt kommentieren? 04. Dezember 2007


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