Monatsarchiv für August, 2007
Die Internationale Funkausstellung in Berlin öffnet am Freitag. Im Mekka der Unterhaltungselektronik flimmert es an allen Ecken.
Immer besser, hochauflösender, schöner und bequemer. Die vollmundigen Aussichten auf die am Freitag beginnende Internationale Funkausstellung (IFA) haben sich seit dem Beginn der digitalen Revolution nicht geändert. Auch heuer setzt sich der Trend zu immer größeren LCD-Fernsehern mit steigender Bildqualität und verfeinertem technischen Schnick-Schnack fort. Der scheinbar endlose Kampf um die DVD-Nachfolge geht in die nächste Runde und auch die mobile Unterhaltung ist Themenschwerpunkt. Spektakuläre Neuerungen bleiben aller Voraussicht nach aus.
Fernsehen
Die fehlende Motivation neue Trends und Innovationen hervorzubringen, mag nicht nur Schuld der Hersteller sein. Bekanntlich bestimmt die Nachfrage den Markt und diese geht in eine eindeutige Richtung. “Die Leute wollen größere Fernseher im Wohnzimmer haben”, bringt es der Geschäftsführer von Sharp Deutschland, Frank Bolten auf den Punkt und verweist auf die Entwicklung: “Der durchschnittliche Fernseher ist schon heute fünf Zoll (13 Zentimeter) größer als noch vor einem Jahr.”
Viel Spielraum bleibt den Herstellern nicht. Eher Kummer. Denn zur Freude der Verbraucher befinden sich die Preise für elektronische Geräte im Tiefflug. Innerhalb eines Jahres wurden LCD-Fernseher durchschnittlich um 24 Prozent billiger. “Der Preisdruck ist enorm”, klagt Sony-Sprecher Harald Rätzer. “Wir hoffen, dass dies irgendwann zu Ende ist.” Dem Digitalradio hingegen könnte ein jähes Ende bevorstehen.
Radio
Dem digitalen Radiomarkt fehlt die Würze. Trotz technischer Neuerungen wie DAB+ sehen Radioexperten kein Aufbruchsignal für den Umstieg auf digitalen Radioempfang. Die IFA 2007 wird kaum neue Impulse für Digitalradio geben.”, so das Fazit von Mathias Priebe, Autor einer Studie, die Programmvielfalt statt technischer Revolution als den Schlüssel zum Erfolg sieht.
Details zur Messe
Die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin, die am kommenden Donnerstag eröffnet wird, gilt als weltweit bedeutendste Messe für Unterhaltungselektronik. Sie soll wie im vergangenen Jahr wieder rund 225.000 Besucher auf das Ausstellungsgelände unter den Berliner Funkturm locken.
Die Messe dauert sechs Tage, bis zum 5. September. Mit dabei sind über 1.100 Aussteller aus der ganzen Welt. Die Branche rechnet damit, dass - ebenso wie 2006 - Aufträge im Wert von mehr als 2,5 Mrd. Euro gezeichnet werden.
1924
Zum ersten Mal öffnete die Funkausstellung 1924 in Berlin ihre Tore. Damals zählten Röhren- und Detektorenradios zu den Attraktionen. In den folgenden Jahrzehnten wandelte sich das Profil der Messe ständig. Mal stand der Siegeszug der Ultrakurzwelle (UKW) im Mittelpunkt, dann waren tragbare Fernsehgeräte, Farbfernsehen, drahtlose Fernbedienungen, CDs oder DVDs die Hauptthemen.
Quelle: kurier
29. August 2007
Lopez orientiert sich in Sachen Mode an alte Hollywood-Größen, die anspruchsvolle Mode auf eine erotische Art und Weise trugen.
Jennifer Lopez orientiert sich in Modefragen gern am alten Hollywood. “Ich orientiere mich an Frauen, die den alten Hollywood-Glamour verkörpern, so wie Rita Hayworth”, sagte die Schauspielerin und Sängerin der “Welt am Sonntag”. “Sie verstand es wie keine Zweite, anspruchsvolle Mode auf sexy Art und Weise zu tragen, ohne dabei billig zu wirken.”
Die 38-jährige Lopez gilt heute als Stilikone. Sie bemühe sich sehr, das Klischee der leicht bekleideten, sexy Latina abzustreifen, sagte sie weiter. “Vor sechs oder sieben Jahren war meine Taille eigentlich immer nackt. Aber jetzt bin ich reifer und experimentiere mehr. Mode ist für mich ein Ausdruck meiner Persönlichkeit und dessen, wo ich mich im Leben befinde.”
Quelle: kurierÂ
28. August 2007
Eine Kugel Erdbeersorbet und eine Kugel Erdbeereis sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Trotzdem gibt es Unterschiede: Denn Sorbet enthält weder Sahne, Eier noch Milch. Und weil es wie Eis schmeckt und meistens kalorienarm ist, liegt es voll im Trend.
Sorbet besteht aus Fruchtsaft oder Fruchtpüree und Zucker. Auch Gemüse und frische Kräuter sind für Sorbet geeignet. Je weniger Zucker enthalten ist, desto rauer die eiskalten Kristalle. Ganz im Gegensatz zu manchem Speiseeis, das samtweich auf der Zunge zergeht, eben, weil es viel Zucker und auch Sahne enthält.
Dass ein gutes Sorbet erfrischt, wussten schon die alten Griechen und der römische Kaiser Nero zu schätzen. Bei den alten Griechen wurde das Sorbet mit dem Schnee vom Olymp und Früchten hergestellt. Eine Delikatesse, die sich nur wenige leisten konnten. Der römische Kaiser Nero ließ sich im heißen Sommer Schnee aus den Bergen holen. Gemixt mit Honig, Zimt, Rosenwasser, Mandeln, süßen Datteln und Baumharz kam dann das Sorbet auf den kaiserlichen Tisch.
Sorbet liegt im Trend
Auch heute noch gehört zu einem großen Essen ein Sorbet, sagt Joachim Fleischmann vom Kempinski Hotel in Falkenstein: “Sorbet ist schon eine ganze Weile im Trend und wird auch immer beliebter. Früher hat man Sorbet vor dem Hauptgang serviert, wenn man vorher schon drei bis vier Gänge gegessen hatte. Es soll dafür sorgen, dass man, wenn man bereits satt ist, durch die Säure der Früchte oder die Frische des Sorbets noch einmal Appetit bekommt. Es wird in letzter Zeit aber auch als Vordessert nach dem Hauptgang serviert. Bei einem großen Menü bevorzuge ich das vor dem Hauptgang.”
Wann immer ein Sorbet serviert wird: Am besten passt es, wenn es Zutaten der Jahreszeit enthält. Darauf legt der Koch großen Wert: “Bei uns gibt es je nach Jahreszeit und was es auf dem Markt gibt: Erdbeersorbet, Rharbarersorbet, Holunderblütensorbet. Holunderblüten sind eine leckere Angelegenheit. Die Blüten werden eingelegt in Wasser und Zucker mit Orangenscheiben und Vanille. Das gibt einen sehr süßen Fond. Aber mit Zitronensaft ist es etwas wunderbares für den Sommer.”
Erdbeersorbet selber machen
Wenn Sie zu Hause passend zur Jahreszeit ein Erdbeersorbet selbst zubereiten möchten: Sie brauchen dazu nicht unbedingt eine Eismaschine. Schüssel und Schneebesen reichen. Wichtig ist nur, dass Sie die Masse in der Gefriertruhe ständig umrühren.
Und so geht es: “Erdbeermark, Zucker und Wasser wird aufgekocht, dazu kommt Läuterzucker, evtl. Likör oder Sekt zum Auffrischen. Wir machen noch Glucosesirup dazu, damit es geschmeidiger wird. Läuterzucker wird ganz einfach hergestellt, indem man Wasser und Zucker 1:1 aufkocht. Das wird alles zusammengerührt und dann in einer Eismaschine gefroren. Die Alternative für daheim wäre ein Granite. Das ist das gleiche. Nur dass man die Masse in einen Froster stellt und ab und zu rührt. Das sind dann gestoßene Eisstückchen. Für den Hausgebrauch ist das genauso lecker. Man kann das Ganze mit dem Schneebesen verrühren und muss später alle 5 Minuten nachschauen und rühren, bis das Ganze gefroren ist.”
Etwas besonderes ist auch ein Espressosorbet, hergestellt aus einem ½ Liter Espresso, 150 Gramm Zucker und einem Schuss weißem Rum.
Autorion: Angelika Bork
23. August 2007
Die Waffe war bei Feierlichkeiten zum 30. Todestag des “King” aus der Vitrine verschwunden und ist nun in einem Klo gefunden worden.
Eine im Elvis-Presley-Museum gestohlene Pistole ist in einem nahegelegenen Klo wiedergefunden worden. Wie am Dienstag berichtet, war die schwarze 9-Millimeter Smith & Wesson vergangene Woche bei den Feierlichkeiten zum 30. Todestag des einstigen “King of Rock ‘n’ Roll” in der Südstaatenmetropole Memphis aus einer Museumsvitrine verschwunden.
Waffe im Klo gefunden
Mit Hilfe der Überwachungskameras konnte später ein Mann als Täter identifiziert, aber nicht dingfest gemacht werden. Mittlerweile hatte jedoch Putzmann Travis Brookins das wertvolle Erinnerungsstück bei seinen Reinigungsarbeiten in den transportablen Toiletten wiedergefunden und zum Säubern mit heimgenommen. Als er in der Zeitung von dem Diebstahl las, brachte er seinen Fund umgehend zur Polizei. Seiner Ansicht nach ist dem Dieb das gute Stück versehentlich ins Klo gefallen. “Wenn sie jemandem da reinfällt, holt er sie sicher nicht wieder raus”, meinte er.
Waffenbegeisteter Elvis
Elvis Presley, ein Waffennarr, war am 16. August 1977 in seiner heute zu einem Museum umgebauten Villa Graceland in Memphis an Herzversagen gestorben. Er wurde 42 Jahre alt.
Quelle: kurier
22. August 2007
Silikonfugen rund um Dusche oder Badewanne sind oft ein Problem: Sie werden spröde, gelblich und es zeigen sich schwarze Schimmelflecken. Die Fugen müssen erneuert werden – und das kann jeder, der handwerklich begabt ist, selber machen.
Karsten Schwenke ist ein sportlicher junger Mann. Er geht jeden Tag joggen – und danach gleich unter die Dusche: “Irgendwann sind mir kleine schwarze Punkte aufgefallen, die unten am Beckenrand waren.” Das Problem: Schimmel. Er setzt sich leicht in den Silikonfugen fest, denn für Schimmelpilze ist das feuchte und warme Klima in Bad oder Küche optimal.
Altes Silikon entfernen
Um die hässlichen schwarzen Flecken wieder loszuwerden, hilft dann meist nur die Radikalkur. Das alte Silikon muss raus aus der Fuge, sagt Sanitär-Fachmann Markus Müller: “Dafür gibt es bestimmte Silikonmesser, man kann auch ein einfaches Cuttermesser nehmen. Man schneidet das Silikon aus der Fuge heraus. Meist bleiben noch Silikonreste übrig. Für die gibt es Silikonentferner, eine kleine Tube mit einem Pinselchen drin. Das trägt man direkt auf die Silikonreste auf, die werden damit zersetzt. Nach ungefähr einer halben Stunde lassen sie sich mit einem Tuch abrubbeln.”
Bevor das neue Silikon eingespritzt wird, sollte man die Fuge aber noch mit einer Grundierung, dem so genannten Primer, streichen. Dann hält das neue Silikon besser. Ein Tipp vom Fachmann: “Ganz wichtig: Die Fliesen vorher abkleben, denn Silikon lässt sich nur schwer wieder entfernen.”
Neu verfugen mit Sanitärsilikon
Nun kann es losgehen mit dem Ausspritzen der neuen Fuge. Dafür sollte man auf jeden Fall ein Sanitärsilikon verwenden, das essigvernetzend ist. Das bedeutet, das Silikon dünstet Essigessenzen aus, die Bakterien und Pilze abwehren. Nach dem Einspritzen muss das Silikon noch glattgestrichen werden. Im Baumarkt gibt es dafür praktische Fugenabzieher, die in jede Ecke passen und nicht am Silikon haften bleiben. Den alten Handwerkertrick, das Silikon mit in Wasser gelöstem Spülmittel abzuziehen, sollte man dagegen lieber bleiben lassen, sagt Markus Müller. Der Grund: “Das Spülmittel zieht die essigvernetzenden Stoffe aus dem Sanitärsilikon heraus.”
Neu eingespritzt und glattgestrichen sehen die Fugen in Bad und Dusche dann wieder schön und sauber aus. Damit das lange so bleibt, rät Markus Müller: “Silikon kann ich pflegen, indem ich die Rückstände von Seife und Duschgel nach dem Duschen mit klarem Wasser abspüle.” Danach die Silikonfugen am besten noch mit einem Lappen trockenreiben, dann bleiben sie lange schimmelfrei.
Autorin: Vera John
17. August 2007
Das Besondere an Stockholm ist die Mischung aus dichter Bebauung und weiten Wasserflächen dazwischen. Die Altstadt ist eine von mehreren Inseln, die durch ein Netz von Brücken miteinander verbunden sind: ein romantisches „Venedig des Nordens” und zugleich eine moderne Großstadt.
Die Altstadt Gamla Stan ist die erste Adresse bei einem Rundgang durch Stockholm. Vom frühen Reichtum der Hansestadt künden die Bürgerhäuser rund um den Stortorget. Wo im Mittelalter das Rathaus und der Pranger standen, bestimmen heute gemütliche Straßenrestaurants und Cafés das Bild. Das klassizistische Gebäude an der Nordseite war bis 1990 Sitz der schwedischen Börse, inzwischen beherbergt es das Museum zur Geschichte des Nobelpreises.
Mit der Hanse kamen viele deutsche Kaufleute und Handwerker nach Schweden. Sie gründeten in Stockholm eine Kirchengemeinde, die noch heute über 2.000 Mitglieder zählt. Ihr Zentrum ist die Tyska kyrkan, die deutsche Kirche. Der barocke Innenraum wird beherrscht von der Düben-Orgel. Sie machte Stockholm im 17. Jahrhundert zu einem Zentrum der europäischen Kirchenmusik. Zwar ist dieses Instrument ein Nachbau - das Original befindet sich heute in Nordschweden - doch besitzt es die gleiche, außergewöhliche Klangfülle. Sehenswert sind außerdem die reich geschmückte Kanzel aus Ebenholz und Alabaster, sowie die prunkvolle Königsloge.
Die deutsche Kirche ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die in der Altstadt auf engstem Raum beieinander liegen. Ihre dichte Bebauung wird spürbar, wenn man die schmalste Gasse durchquert, sie ist nur 90 Zentimeter breit. Die Stadtplaner in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts betrachteten dieses einzigartige Ensemble übrigens noch als Schandfleck. Dass Gamla Stan damals nicht komplett abgerissen und umgebaut wurde, ist nur einem Zufall zu verdanken. Der Stadt fehlte einfach das Geld dazu.
Wer ein originelles Mitbringsel sucht, sollte mal einen Blick in einen der zahlreichen Design-Shops werfen. Schwedisches Design beschränkt sich nicht nur auf Ikea. Ein anderer großer Name - bei uns jedoch völlig unbekannt - ist die Firma “Svenskt Tenn”. Josef Frank, der inzwischen verstorbene Chefdesigner der Firma, entwarf schon in den 30er und 40er Jahren Dekors von zeitloser Schönheit. Ihre Farbigkeit und Verspieltheit steht in Kontrast zum Funktionalen und Bodenständigen, das lange im schwedischen Design dominierte.
Entwürfe voller Spielfreude und individueller Ausdruckskraft sind auch typisch für die jungen Designer-Stars. Zu ihnen gehört Margot Barolo. Sie überträgt die Idee des Piercings vom menschlichen Körper auf Keramik. Einfach und praktisch ist ihre Gestaltung eines Fensterschirms. Er lässt das Sonnenlicht durch, hält aber fremde Blicke draußen. Bekannt wurde Barolo mit der Konstruktion einer Hängelampe, die zugleich als Blumentopf oder Vase fungiert.
Quelle: hr-online
16. August 2007
Es geht wieder aufwärts mit der deutschen Wirtschaft und die Kauflust der Konsumenten, die steigt. Allerdings könnte dabei immer noch mehr auf den Klimaschutz geachtet werden. Klimabewusst und umweltfreundlich einkaufen spart nämlich auch Geld, ist gesünder und hält fit.
Allerdings nur, wenn man es clever anstellt, meint Hartmut König, Ernährungsexperte bei der Verbraucherzentrale Hessen: “Das kann anfangen bei der Einkaufsfahrt: Gerade für kurze Strecken und kleinere Einkäufe kann ich das Fahrrad nehmen. Weiter geht es im Laden selbst: Wichtig sind möglichst wenig be- und verarbeitete Lebensmittel. Zum Beispiel Käse und Fleisch sollte man aus der Frischetheke oder direkt an der Ladentheke kaufen. Da spart man sehr viel Verpackung. Mehrweg statt Einweg ist auch ein ganz wichtiger Punkt beim umweltverträglichen Einkaufen. Und als drittes: Produkte aus der Region kaufen.” Der Grund: Meist werden Lebensmittel per Laster transportiert. Je näher der Transportweg also ist, desto geringer ist die Belastung der Umwelt durch Abgase. Wer auf klimafreundliches Einkaufen setzt, sollte auf regionale Siegel wie “Geprüfte Qualität Hessen” achten.
Fleischverzehr reduzieren
Absoluter Energiefresser ist übrigens Fleisch: Denn um beispielsweise ein Kilo Schweinefleisch zu erzeugen, müssen 7 Kilo Getreide oder Kartoffeln an die Tiere verfüttert werden. Hartmut König rät deswegen hier lieber zu reduzieren - nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch wegen Gesundheit und Geldbeutel: “In unserer Ernährung ist der Fleischanteil der teuerste; gerade, wenn ich - wie die Deutschen generell - einen hohen Fleischverzehr habe. Und wenn ich diesen Fleisch- und Wurstanteil reduziere, entsteht mir auch ein Kostenvorteil. Und dann kann ich auch durchaus klimafreundliche Produkte aus der Region oder eben Ökoprodukte einkaufen.” Positiver Nebeneffekt dabei: Wer weniger Fleisch ist, der senkt auch seinen Cholesterinwert.
Kauf von Elektrogeräten
Doch klimabewusst einkaufen, das gibt es nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Elektrogeräten. Hier gilt es, neben dem Preis auch auf die Energieeffizienz-Klasse zu achten, damit man am Ende nicht auf die Nase fällt, so Energieberater Marco Erlenbeck von der Verbraucherzentrale Hessen: “Geräte mit einer Energieeffizienzklasse B oder C sind im Laufe des Lebens wesentlich teurer als ein Gerät mit einer Energieeffizienz-Klasse A++. Und das bedeutet gleichzeitig auch einen hohen Stromverbrauch und hohe CO2-Emissionen.”
Besonders Kühlschränke sind wahre Energieschleudern, vor allem, wenn es sich um Billig-Produkte handelt. Deswegen ist es umso wichtiger, den Kühlschrank richtig einzustellen. Und beim Kauf möglichst auf den Energieverbrauch zu achten: Neben dem so genannten “Blauen Engel” gibt vor allem das “EU-Energie-Etikett” darüber Auskunft, wieviel Strom verbraucht wird.
Teurer Stand-by-Betrieb
Noch etwas sollte man beim Kauf von Elektroartikeln unbedingt im Hinterkopf behalten. Marco Erlenbeck: “Viele Geräte wie CD-Player, Fernseher, Radios, Computer oder Drucker sind zwar vermeintlich ausgeschaltet, verbrauchen aber dennoch Strom. Deswegen ist es wichtig, bei diesen Geräten nicht nur am Gerät selbst auszuschalten, sondern zum Beispiel über eine Mehrfachsteckdose mit Schalter zusätzlich den Stromfluss zu unterbrechen. Dann ist wirklich gewährleistet, dass diese Geräte auch im ausgeschalteten Zustand keinen Strom mehr verbrauchen.”
Eine Erklärung, warum solche Stromfresser immer noch hergestellt werden, gibt nicht, so Marco Erlenbeck. Doch Angst, dass bei diesen Geräten ohne Strom Einstellungen gelöscht werden könnten, braucht man nicht zu haben. Sie können also beruhigt den Saft ganz abstellen.
Autor: Dirk Kunze
15. August 2007
Die Pop-Diva will anlässlich ihres 50ers ein Open-Air-Konzert im New Yorker Central Park geben.

US-Popstar Madonna plant nach Zeitungsinformationen, ihren 50. Geburtstag im kommenden Jahr mit einem Open-Air-Konzert im New Yorker Central Park zu feiern. “Madonna wird zwar nicht gerne älter, ist sich aber bewusst, dass sie ihren 50. nicht einfach ignorieren kann”, deshalb wolle sie ihn mit allem Glanz begehen, berichtete ein Vertrauter.
Ihre Idee sei es, im Rahmen einer geplanten Welttournee zur Vermarktung ihres neuen Albums im Central Park aufzutreten. Die Pop-Diva befasse sich “ernsthaft” mit dieser Idee, sagte der Vertraute: “Sie sieht es bereits als vom Fernsehen übertragenes Riesenspektakel vor sich”.
Neues Album
Madonnas neues Album soll im November weltweit in die Läden kommen. Ihre Welttournee beginnt im Juni in den USA - das Konzert im Central Park zu ihrem 50. Geburtstag am 16. August wäre dann der “Höhepunkt”, sagte der Vertraute der “Sun” weiter.
Quelle: kurier
14. August 2007
New York (dpa) - Der Streit um das Erbe des Soulsängers James Brown wird immer bizarrer. Einer von Browns Testamentsverwaltern hat sich nach Angaben des Internetdienstes “TMZ.com” vom Sonntag aus Browns Erbe bereichert. Er legte dem Gericht am Ende einer vierstündigen Anhörung einen Scheck über 350 000 Dollar (256 000 Euro) vor und stellte sein Amt zur Verfügung.
Browns Erben wissen “TMZ.com” zufolge bis heute nicht, was von dem Vermögen des Sängers noch vorhanden ist. Dieser hatte vor seinem Tod Ende Dezember 2006 über ein monatliches “Taschengeld” von 100 000 Dollar verfügen können. Brown hinterlässt mindestens acht Kinder, von denen zwei erst jetzt durch DNA-Tests bekanntgeworden waren.
Laut Testament soll das persönliche Eigentum des Sängers unter seinen Enkeln aufgeteilt werden. Browns letzte Lebensgefährtin, Tomi Rae Hynie, fordert jedoch die Hälfte des Erbes und hat eine Einigung unter Browns Nachwuchs bisher verhindert.
Einen Teil seines Nachlasses hatte Brown für Kinder bestimmt, die in Armut aufwachsen, wie er selbst einst. Der für diese Stiftung zuständige Geistliche klagte der Zeitung “The Augusta Chronicle” zufolge, dass die vielen Gerichtskosten Browns Vermögen noch gänzlich verschlingen würden. “Was bleibt dann für die (armen) Kinder”, fragte Reverend Larry Fryer.
Quelle: FR - MusikÂ
13. August 2007